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Polizei würde heute anders handeln

AI/SG. Nicht die Polizei, sondern ein Privater fand Ylenia - an einer Stelle, an der die Polizei schon gesucht hatte. Späte Erkenntnis des Falles: Heute würde man anders vorgehen.

Im nördlichen Teil des Hartmannswald (Bürerwald), in dem am vergangenen Samstag der Informatiker Simon Kuhn die sterblichen Überreste der fünfeinhalbjährigen Ylenia gefunden hatte, stand ganz zu Beginn des Verschwindens des Mädchens während ganzen fünf Tagen im Visier der Polizei – jedoch ohne Erfolg. Wie das Tagblatt heute berichtet suchte die Polizei am 2., 4., 6. und 16. August intensiv mit Einsatzmannschaften, Hunden und Leichensuchhunden und Polizeiketten im fraglichen Gebiet nach Hinweisen.

Hobby-Sucher fand mehr als die Spezialisten
Natürlich muss sich die Polizei jetzt von allen Seiten Vorwürfe anhören – wie soll es auch möglich sein, dass ein grossangelegtes Polizeiaufgebot mit Hunden und Spezialisten Ylenia nicht finden konnten, während ein junger Informatiker, mit selbst gekauften Wanderkarten ausgestattet, in seinen Ferien auf die Leiche des Mädchens stossen konnte?

Heute würde man Gebiet umgraben
Gegenüber dem Tagblatt gibt Sigi Rüegg, der Chef der Regionalpolizei bei der St.Galler Kapo zu, dass die Sache die Polizei massiv beschäftige – heute würde man wohl vieles anders machen. Aufgrund des heutigen Wissensstandes würde man künftig bei ähnlichen Fällen Primär-Suchbereiche wohl systematisch umgraben, so Rüegg weiter.

Die Untersuchungsergebnisse der Gerichtsmedizin werden im Verlaufe des heutigen Tages erwartet.


Alle Artikel zum Fall Ylenia

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 18.09.2007 - 09:21:00