Polizei verstärkt Patrouillen
AR. Es wird wieder früher dunkel, die Dämmerung bricht frühabends ein - eine goldene Zeit für Einbrecher, die im Schutz der Dunkelheit Türen und Fenster knacken.
Die Polizei kann nicht flächendeckend für Schutz sorgen, doch die Patrouillen werden verstärkt. Im Gespräch mit Willi Moesch, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden.
Herr Moesch, abends wird es bereits wieder sehr früh dunkel. Muss man nun wieder vermehrt mit Dämmerungseinbrüchen rechnen?
Leider muss die Polizei «alle Jahre wieder, einmal weniger und einmal mehr» die sogenannten Dämmerungseinbrüche feststellen. Betroffen sind bei diesen Vorfällen vorwiegend Parterrewohnungen in Mehrfamilienhäusern sowie Einfamilienhäuser. Bei diesen Objekten bricht die Täterschaft dann meistens die Sitzplatztüre auf und verschafft sich so Zutritt zu den Wohnungen. Die Täterschaft kundet vielfach im Vorfeld die Quartiere aus und stellt fest, wo nach dem Eindunkeln kein Licht brennt.
Wie kann man sich am besten gegen solche Einbrecher schützen?
Eine gute Vorbeugung sind Lichtquellen, zum Beispiel Bewegungsmelder und Zeitschalter, die beim Eindunkeln im Haus- und Wohnungsinnern eine Lichtquelle einschalten. Die Polizei rät auch zu vermehrter Aufmerksamkeit, wenn sich ortsfremde Personen in Wohnquartieren aufhalten und verdächtig scheinen. In solchen Fällen ist eine sofortige Mitteilung an die Polizei sehr wertvoll, damit Personenkontrollen vorgenommen werden können – lieber ein Anruf an die Polizei zu viel als zu wenig.
Gibt es mehr Patrouillen der Polizei?
Ja, die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ist auch selbst sensibilisiert und verstärkt die Patrouillentätigkeit in den Wohnquartieren und wirkt mit der Präsenz einerseits präventiv und nimmt andererseits Personenkontrollen vor. Und wenn Einwohnerinnen und Einwohner unseres Kantons dann trotzdem Opfer von einem Einbruch werden, rät die Polizei eine sofortige Mitteilung an die Polizei und nicht ein Zuwarten bis zum kommenden Morgen.



























