Polizei verhindert Fan-Konfrontationen beim Fussballderby – eine Person verhaftet
Zürich/ZH Am Sonntag, dem 02.12.2018 verhinderte die Stadtpolizei Zürich anlässlich des Zürcher Fussballderbys die Konfrontation rivalisierender Fangruppierungen. Es wurden diverse Personenkontrollen durchgeführt und eine Person verhaftet.
Gegen 14.30 Uhr startete sowohl der Marsch der FCZ-Fans von der Fritschiwiese als auch der Marsch der GC-Anhänger vom ehemaligen Hardturmareal her. Die Gruppierungen bewegten sich mit jeweils rund 100 Fans in Richtung Letzigrund. Von FCZ-Fans wurden während des Marsches diverse Fackeln und Böller gezündet.
Während des Spiels zündeten beide Fangruppen mehrere Duzend pyrotechnische Gegenstände. Nach dem Match suchten vereinzelte Gruppierungen aus dem GC-Fanlager die Konfrontation mit den gegnerischen Fans. Diese Versuche wurden durch die Stadtpolizei rigoros unter- bunden. Nach Stein- und Flaschenwürfen gegen die Polizeikräfte wurde Gummischrot eingesetzt.
Rund sechzig Personen wurden kontrolliert. Material zur Vermummung und pyrotechnische Gegenstände wurden sichergestellt.
Fans des FCZ beschädigten ein Tram massiv und verursachten dadurch Trambetriebsstörungen.
Ein 19-jähriger Mann konnte nach dem Abbrennen von pyrotechnischem Material im Stadion an der Ackerstrasse durch die Polizei erkannt und verhaftet werden. Meldungen über verletzte Personen liegen der Polizei keine vor.



























