Polizei startet Prävention: «Wer trinkt, fährt nicht»
Liestal/BL. Im Rahmen einer Präventionskampagne kontrolliert die Polizei vermehrt Autofahrer auf Fahren in alkoholisiertem Zustand.
Im Rahmen einer nationalen Präventionskampagne «Fit für die Strasse» der Polizei und der bfu (Beratungsstelle für Unfallverhütung) sowie im Sinne der allgemeinen Verkehrssicherheit wird die Polizei Basel-Landschaft in den kommenden Wochen noch vermehrter auf den Strassen präsent sein und ihre Kontrolltätigkeit bezüglich Fahrens in alkoholisiertem Zustand entsprechend intensivieren. Es gilt der Grundsatz «Wer fährt, trinkt nicht», respektive «Wer trinkt, fährt nicht».
Wer in fahrunfähigem Zustand (unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Arzneimitteln) ein Fahrzeug lenkt, macht sich nicht nur strafbar, sondern stellt gleichzeitig eine beträchtliche Gefahr für sich selbst und die Mitmenschen dar.
Alkohol am Steuer stellt nach wie vor ein grosses Problem dar. Rund 15 Prozent der schweren und tödlichen Verkehrsunfälle im Schweizer Strassenverkehr haben ihren Ursprung im Fahren in angetrunkenem Zustand. Dies macht deutlich, dass trotz der Einführung der 0,5-Promille-Grenze die entsprechende Sensibilisierung der Fahrzeuglenkerinnen und -lenker für dieses Thema weiterhin von grosser Bedeutung ist.
Deshalb wurde nun die Präventionskampagne «Fit für die Strasse» lanciert. Diese sieht unter anderem vor, die Kontrolltätigkeit der Polizei auf den Schweizer Strassen in den Monaten Mai und Juni zu intensivieren.