
Polizei muss Schiffe aus Seenot retten
Frauenfeld/TG. Der Sturm vom Samstagabend hat im Thurgau kaum Schäden hinterlassen. Die Seepolizei der Kantonspolizei rettete Personen und Schiffe aus Seenot.
Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau lief nach Meteowarnungen ab 18.30 Uhr präventiv zu Patrouillenfahrten aus. Zeitweise erreichten die Sturmböen Windstärke acht.
Ein Segelschiff, welches bei Ermatingen mit einem Seezeichen kollidiert und in Seenot war, wurde durch die Seepolizei in den Hafen geschleppt. Weiter barg sie zwei unterkühlte Personen, die zwischen Ermatingen und der Insel Reichenau in einem Kleinboot vom Sturm überrascht worden waren, kenterten und im Wasser trieben.
In Romanshorn wurde ein Fischerboot sicher in den Hafen begleitet. In Bojenfeldern in Ermatingen und Landschlacht kenterte je ein vertäutes Boot. Mehrere auf See befindliche Schiffe wurden von den Patrouillen der Seepolizei angelaufen um sicherzustellen, dass sie problemlos unterwegs sind.
An Land verursachten die Sturmböen kaum Schäden. In Ermatingen kümmerte sich die örtliche Feuerwehr um ein Gartenhaus, auf das ein Baum gestürzt war. In Kreuzlingen musste ein Baum bei der Kirche Bernrain gefällt werden. Zeitweise war eine Strassensperrung notwendig.
Auch in Weinfelden und Salenstein stürzten Bäume auf die Strasse. Daneben flogen lose Gegenstände wie Abdeckblachen in Kreuzlingen oder Isoliermatten in Frauenfeld herum.