Polizei klärt sechs Einbrüche auf

Meilen/ZH. Die Polizei konnte einem Mann sechs Einbrüche nachweisen. Dabei hatte er Beute im Wert von rund 100 000 Franken gemacht.

Die Kantonspolizei Zürich hat in einem Ermittlungsverfahren einem Mann sechs Einbrüche mit einem Gesamtdeliktsbetrag von rund 100’000 Franken sowie einen angerichteten Sachschaden in der Höhe von über 5’000 Franken nachgewiesen.

Am Abend des 28. Novembers 2008 beobachtete ein Zeuge in Zollikon zwei Männer bei einem Einbruch in eine Mehrfamilienhaus-Wohnung. Er meldete dies umgehend telefonisch der Kantonspolizei Zürich. Kurz darauf verliessen die beiden Männer zu Fuss den Tatort. Dabei wurden sie vom Melder verfolgt. Beim Bahnhof Zollikon bestiegen die beiden Einbrecher einen S-Bahn-Zug. Der Gemeindepolizei Meilen gelang es, beim Halt des Zuges im Bahnhof Meilen, einen der signalisierten Täter zu verhaften. Dem anderen gelang unerkannt die Flucht. Beim Verhafteten konnte Deliktsgut aus zwei zuvor verübten Einbrüchen in Zollikon sichergestellt werden.

Im folgenden Ermittlungsverfahren zeigte sich der 28-jährige Mann aus Chile nur für Straftaten geständig, die ihm aufgrund der klaren Beweislage ohnehin nachgewiesen werden konnten. Zutritt zu den Einbruchsobjekten verschaffte sich der Täter durch Aufbrechen von Fenstern oder Gartensitzplatztüren. Gestohlen wurden nebst Bargeld vor allem Schmuck und Elektronik-Artikel. Sämtliches sichergestelltes Deliktsgut konnte in der Zwischenzeit den Eigentümern wieder zurückgegeben werden. Trotz intensiver Ermittlungen gelang es bislang nicht, den mutmasslichen Mittäter zu identifizieren.

Die Staatsanwaltschaft See/Oberland beantragt für den Chilenen eine bedingte Freiheitsstrafe von neun Monaten, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 110 Tagen. Er ist nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft dem Migrationsamt des Kantons Zürich zugeführt und zwischenzeitlich in sein Heimatland abgeschoben worden.

Zürich / 06.05.2009 - 13:48:17
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