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PNOS-Demo: Zusammenfassung der Ereignisse

Burgdorf/Bern. Der Auftrag der Polizei war, den ordnungsgemässen Verlauf der bewilligten Demonstration der PNOS zum Thema «Für Menschenrechte - Antirassismusgesetz abschaffen» zu gewährleisten.

Kurz vor der Demonstration (cirka um 13.20 Uhr) hatten die Stadtbehörden von Burgdorf im direkten Kontakt mit den Verantwortlichen der PNOS-Demo nochmals bestätigt, dass nur eine Platzkundgebung im Raum Schützenmatte toleriert werde. Kurz vor dem geplanten Demo-Beginn zog dann plötzlich der Grossteil der rund 50 anwesenden PNOS-Aktivisten ab, wie sich zeigte, in Richtung Bern.

Gleichzeitig hatten sich in der oberen Altstadt von Burgdorf etwa 200 vorwiegend Linksaktivisten versammelt. Die Kantonspolizei hatte auch dort ein Dispositiv bezogen, das eine Konfrontation mit den Rechtsextremen verunmöglichte. Nachdem die PNOS-Leute weg waren, zogen die Linksaktivisten zum Bahnhof und bestiegen kurz nach 15 Uhr den Zug nach Bern.

Unbewilligte Kundgebung der PNOS
Bereits kurz vor 14 Uhr besammelten sich rund 60 Rechtsradikale beim Klösterlistutz zu einer unbewilligten und offenbar geplanten Aktion. Sie zogen unter stetem Zulauf durch die Altstadt bis zum Bundesplatz, wo eine Platzkundgebung mit cirka 150 Teilnehmenden stattfand.

Anschliessend marschierten sie wieder zurück bis zum Bärengraben, wo sich der Umzug auflöste. Zu einer Konfrontation mit Linksaktivisten kam es nicht.

Diese veranstalteten nach ihrem Eintreffen in Bern ebenfalls einen unbewilligten Umzug vom Bahnhof über die Neuengasse auf den Waisenhausplatz und via Spitalgasse zur Reithalle. Die Kantonspolizei hatte inzwischen zusätzliche Kräfte aus Burgdorf herangezogen, die jedoch nicht zum Einsatz kamen.

BernBern / 08.03.2009 - 17:34:42