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Platzmangel in den Appenzeller Bahnen

Ein Bahnfahrer hatte sich mit einem Leserbrief öffentlich über die Appenzeller Bahnen beschwert. Was er erlebt hat, ist laut den Verantwortlichen jedoch die Ausnahme.

Die «Appenzeller Zeitung» veröffentlichte einen Leserbrief, in dem ein verärgerter Bahnfahrer folgende Situation schilderte: An einem sonnigen Juninachmittag wollte er mit der Appenzellerbahn (AB) fahren. In allen Wagen waren Plätze für Schulklassen reserviert, wobei Abfahrts- und Zielort nicht deklariert waren. Aus diesem Grund stieg er dem Abteil zu, das am wenigsten Reservationen verzeichnete.

Kinder sollen Radau machen
Einige Stationen weiter stieg eine Schar Schüler mit einem Lehrer ein, der nicht zögerte einen weiteren Fahrgast sofort auf die Reservation aufmerksam zu machen. Als der Fahrgast sich rechtfertigte, dass es in allen Abteilen Reservationen gäbe, habe der Pädagoge die Schüler aufgefordert, die Fenster zu öffnen und ordentlich Radau zu machen. Dieser Umstand veranlasste den betroffenen Fahrgast, der sich im falschen Film fühlte, einen Leserbrief zu verfassen.

Während Schulausflügen ist Reisebegleiter vor Ort
appenzell24.ch hat bei AB nachgefragt und vom Mediensprecher Dominik Bieli folgende Stellungnahme erhalten: In der Regel werden die Anzahl Personen und Abfahrts- und Zielort auf den Reservationsblättern deklariert. Wenn an einem Tag sehr viele Reservationen vorliegen, würden bis zu vier Extrawagen an die regulären drei angehängt. Denn 30-50% der Sitzplätze müssten je nach Tageszeit für Alleinreisende freigehalten werden. Ausserdem sei bei grossem Schülerauflauf immer ein Reisebegleiter der AB anwesend. Wahrscheinlich war der Reisebegleiter zu diesem Zeitpunkt in einem anderen Abteil gewesen, so dass er die Situation nicht mitbekommen hätte.

Selten Beschwerden
Die Verantwortlichen der AB erhalten in der Regel sehr selten Reklamationen, verteidigt sich Bieri. Er räumt jedoch ein, dass Schulreisen Ausnahmetage seien und dann nicht immer alles planmässig verlaufen könne.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 02.07.2008 - 18:24:00