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Pilotenausbildung gefragter denn je

St. Gallen. Airport und Fliegerschule St.Gallen-Altenrhein im Aufwind.

Die Verantwortlichen des Airports und der Fliegerschule St.Gallen-Altenrhein blicken in eine verheissungsvolle Zukunft. Der Flughafen geniesst sehr grosse Akzeptanz und wartet mit neuen Projekten auf. Auch die in Altenrhein beheimatete Fliegerschule erfreut sich im laufenden Jahr grösster Beliebtheit und spürt keinerlei Anzeichen einer Finanzkrise.

 

Der Flughafen St.Gallen-Altenrhein versteht sich als Business-Airport und will der bedeutendste Gateway für die Unternehmen der Region Ostschweiz, Vorarlberg und Liechtenstein werden. „Wir wollen anders sein, einen grossen Erinnerungswert erlangen und den Bekanntheitsgrad steigern“, erklärt Armin Unternährer, CEO der Airport St. Gallen-Altenrhein AG. Heutzutage reiche es nicht mehr, eine Piste, nettes Personal und ein zweckmässiges Terminal zu haben. Konkretes Ziel ist es, einmalig zu werden. „Der Airport ist weltweit noch zu wenig bekannt, trotz all seinen Vorzügen“, betont Unternährer. Die in Kürze anstehende Neupositionierung des Flughafen soll dies ändern und die Unterschiede den Kunden bewusster machen.

 

Pistenverlängerung kein Thema

Der Airport zeigt sich bestrebt, unter den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen grösstmögliche Rücksicht auf die Region zu nehmen. „Dafür geniessen wir auch eine sehr grosse Akzeptanz in der Bevölkerung und der Wirtschaft“, so Unternährer. Der Flughafen wolle sich in den vier Sparten Geschäfts-, Charter- und Linienflüge sowie Aviatik-Immobilien auf profitable und geschützte Nischen konzentrieren. Mit einem neuen Hangar- und Terminalneubau will man dafür gerüstet sein. Der Hangar ist auf Oktober 2010 geplant. Über das definitve Projekt des Flughafengebäudes soll Ende November 2009 entschieden werden. Eine Pistenverlängerung, wie des öftern fälschlich behauptet, sei übrigens überhaupt kein Thema.

 

Rücksicht auf Region

Auch die Fliegerschule trägt ihren Beitrag zum Ansehen des Airports bei. „Aufgrund modernster Technologien reduzieren wir nicht nur den Treibstoffverbrauch, sondern auch den Lärm merklich“, erklärt Peter Arnold, Verwaltungsratspräsident der Fliegerschule St. Gallen-Altenrhein. Die Anschaffung topmoderner Diamond-Maschinen sowie der Einsatz von Simulatoren sind Ausdruck dieser Bestrebungen und schaffen zugleich Marktvorteile.

 

Fliegen gewinnt an Bedeutung

Dank modernster Mittel der Fliegerschule kann in Altenrhein eine hochprofessionelle Ausbildung zum Privat-, Berufs- oder Linienpiloten angeboten werden. Die Ausbildung heute hat sich zu früher wesentlich verändert und wird sich künftig massiv weiterentwickeln. „Aufgrund unserer Erfahrung und technischen Möglichkeiten, des Marktpotentials sowie der Infrastruktur in Altenrhein bietet sich für uns eine grosse Chance“, ist Peter Arnold überzeugt. Die Mobilität werde weiter wachsen und somit auch der Markt des Fliegens. „Das Jahr 2009 entwickelt sich zum Spitzenjahr“, freut sich der VR-Präsident. „Die Fliegerschule spürt überhaupt keine Anzeichen der Finanzkrise.“ Auch in den nächsten Jahren werde wohl der Bedarf an Piloten weiter zunehmen.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 17.09.2009 - 11:13:54