Physik-Olympiade: Alle fünf Schweizer haben abgesahnt
An der 39. Internationalen Physik-Olympiade in Hanoi (Vietnam) holten alle fünf Mitglieder des Schweizer Teams je eine Honorable Mention.
Die Mittelschüler verbrachten zusammen mit 374 Teilnehmenden aus 82 Ländern eine unvergessliche olympische Woche, die neben den Prüfungen auch Zeit für internationale Begegnungen und kulturelle Entdeckungen bot.
An der 39. Internationalen Physik-Olympiade in Hanoi (Vietnam) holten Dominik Wild (17) aus Remetschwil (AG), Philipp Wirth (18) aus Gais (AR), Roland Diggelmann (19) aus Appenzell (AI), Vladimir Serbinenko (20) aus Villarimboud sowie Levy Jäger (17) aus Einsiedeln (SZ) je eine Honorable Mention.
Damit haben sich alle fünf Teammitglieder gut positioniert. Die Mittelschüler verbrachten zusammen mit 374 Teilnehmenden aus 82 Ländern eine unvergessliche olympische Woche, die neben den Prüfungen auch Zeit für internationale Begegnungen und kulturelle Entdeckungen bot.
Flaggen von 82 Ländern, asiatische Freundlichkeit, olympisches Ambiente – nicht Peking, sondern Hanoi heisst der Austragungsort der 39. Internationalen Physik-Olympiade. Auch die Jungphysiker befassten sich mit Smog – aber es ging nicht um den Marathonlauf, sondern um eine 5-stündige Prüfung, in der sie u.a. die CO-Konzentration während einer Inversionslage berechnen mussten.
In diese Aufgabe über Thermodynamik sei auch ein Seitenwind einzubeziehen gewesen. 80’000 Mopeds (mit 2 – 3 Passagieren) hätten im wirklichen Hanoi das lebhafte Stadtbild geprägt und seien wohl Ursprung der Aufgabe gewesen, stellt Dominik Wild der Kantonsschule Wettingen (AG) fest. „Verschiedene Aufgaben wiesen einen starken kulturellen Bezug zu Vietnam auf. So hätten sie sich auch mit einem traditionellen, mit Wasser betriebenen Reismörser befasst, mit dem noch im letzten Jahrhundert die Körner geschält wurden“, berichtet der Beste des Teams.
Hier mussten die Jugendlichen Drehmoment, Energie und verschiedene Winkel der Konstruktion berechnen. Auf einem der Ausflüge aufs Land, hätten sie das Objekt ihrer Berechnungen dann in Natura gesehen.



























