PHSG verzeichnet Anmelderekord
St.Gallen. Für den Herbst 2009 haben sich so viele zukünftige Studierende wie noch nie zuvor an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen angemeldet.
Über 280 Frauen und Männer möchten sich in St.Gallen und Rorschach zu Lehrpersonen aller Stufen der Volksschule ausbilden lassen. Die grosse Nachfrage
ist ein Hinweis darauf, dass die Attraktivität des Lehrberufes unvermindert hoch ist.
Am 30. April war Anmeldeschluss für die beiden Studiengänge Kindergarten und Primarschule sowie Sekundarstufe I an der PHSG. Die grosse Zahl der Anmeldungen kam für die PHSG überraschend: Mehr als 280 Personen möchten im September 2009 ihr Studium in St.Gallen oder Rorschach aufnehmen.
Steigerung der Anmeldungen gegenüber dem Vorjahr
Im letzten Herbst traten knapp 140 Frauen und Männer in die Ausbildung auf Stufe Kindergarten und Primarschule ein. Für das Herbstsemester 2009 haben sich nun so viele Personen angemeldet, wie noch nie zuvor: 200 Personen möchten im nächsten Semester ihr Studium in Rorschach beginnen.
Auch die Ausbildung zur Lehrperson für die Sekundarstufe I erfreut sich reger Nachfrage: Für das kommende Semester haben sich 86 Personen für das Studium an der PHSG in St.Gallen entschieden. Damit bleibt die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr, in dem sich 85 Personen anmeldeten, stabil.
Attraktivität des Lehrberufes
Erwin Beck, Rektor der PHSG, freut sich über die grosse Nachfrage. «Der Lehrberuf gehört nach wie vor zu den spannendsten Aufgaben, denen sich junge Menschen widmen können, aber auch zu den anspruchsvollsten. Wir legen an unserer Hochschule grossen Wert auf die Verbindung von Theorie und Praxis sowie auf die Qualität der Lehre. Wenn dies dazu beitragen kann, dass sich junge Menschen für eine Ausbildung bei uns entscheiden, freut uns dies selbstverständlich.»
Dass die Absolventinnen und Absolventen der PHSG auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, zeigt auch die Erfahrung der letzten Jahre. Die frisch diplomierten Oberstufenlehrpersonen fanden meist schon vor Abschluss ihrer Ausbildung eine Stelle. Ebenfalls rund 90 Prozent der Absolventinnen und Absolventen des Studienganges Kindergarten und Primarschule haben erfahrungsgemäss schon vor Abschluss der Ausbildung eine Anstellung.
Andere wiederum entscheiden sich für ein weiterführendes Studium oder finden via Berufspraktikum den Einstieg in die Arbeitswelt. Diese Situation wird sich auch in den kommenden Jahren nicht verändern. Gemäss dem Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) werden in den nächsten 15 Jahren in der Schweiz rund 30’000 Lehrerinnen und Lehrer pensioniert und müssen durch gut qualifizierte Junglehrpersonen ersetzt werden.



























