• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Pflicht und Kür am Ball

Die erste Mannschaft der Appenzeller Bären blickt auf ein erfolgreiches Wochenende: Tabellenführung durch ein 0:3-Auswärtserfolg bei Volero ZH gesichert und erfolgreiches Weiterkommen im Schweizer Cup nach einem 3:0 gegen Kanti Baden.

Gegen das aktuelle Schlusslicht der 1.Liga war die Ausgangslage klar: ein 3:0 Erfolg sollte her um in der Tabellenspitze zu verbleiben. Volero startete mit einigem Respekt ins Spiel, aber viele Nachlässigkeiten auf der Seite der Appenzeller Bären liessen keinen geordneten und souveränen Spielaufbau zu. Das Spiel wogte hin und her, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 21:21 nahm der Coach Reto Schadegg ein Timeout und schien dabei die richtigen Worte gefunden zu haben, vier Punkte am Stück gelangen den Gästen und der erste Schritt zum Erfolg war getan. (21:25)

Appenzell diktierte und gewann
Die Sätze zwei und drei wurden eine klare Angelegenheit für den VBC Appenzell-Gonten. Die Eigenfehlerquote konnte niedrig gehalten werden und der Punktevorsprung wuchs trotz starker Verteidigungsleistung auf Seiten der Zürcher konsequent an. Mit jeweils 25:16 konnte das Spiel nach gut einer Stunde abgepfiffen werden.

Einsatz im Schweizer Cup tagsdarauf
Nach dem klaren 3:0 Sieg vom Samstagnachmittag wollten die Appenzeller Bären am Sonntagabend noch einen weiteren Erfolg feiern. Die Ausgangsposition war allerdings um einiges schwieriger. Mit Kanti Baden gastierte der Tabellenführer der 1.Liga Gruppe C und Aufstiegsaspirant in die Nationalliga B im Gringel. Um hier zu bestehen, war eine geschlossene Mannschaftsleistung notwendig, dies forderte auch das Trainerduo Schadegg/Messmer vor Spielbeginn. Auf Seiten der Badener waren die Nationalliga-erfahrenen Spieler um Kapitän Renè Konrad hoch motiviert. Einem spannenden Fight um den Einzug ins Achtelfinale des Schweizercups stand nichts mehr im Weg.

Den Zuschauern wurde vom ersten Ballwechsel weg Kampf und Spielfreude auf beiden Netzseiten geboten. Keinem Team gelang es sich mehr als zwei Punkte Vorsprung zu erarbeiten. Starkes Sideoutspiel beider Equipen prägte den ersten Satz. Gegen Satzende konnte sich Baden einen Vorsprung von drei Punkten erspielen, die Bären steckten aber auch beim 20:23 aus ihrer Sicht nicht auf, wie schon öfters gelungen, konnten sie sich wieder herankämpfen, das Blockspiel und die Verteidigung liessen Baden ein ums andere Mal verzweifeln. Trotzdem konnte sich der Gast einen Satzball erarbeiten, souverän wurde dieser vom Heimteam abgewehrt und postwendend noch zwei weitere Punkte zum Satzgewinn zugelegt. (26:24)

Gleichstarke Teams
Dieser knappe Satz-Erfolg gab dem Appenzeller Spiel noch nicht die gewünschte Stabilität Im zweiten Durchgang konnte sich Kanti Baden mit druckvollem Angriffsspiel einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Beim 10:6 für die Gäste besannen sich die Bären jedoch wieder auf ihre Stärken, in Block und Verteidigung konnten sie wieder zulegen, die Badener bissen sich hier immer wieder die Zähne aus. Aufgrund der starken Teamleistung konnte der Gast auch den zweiten Satz bis zum Ende offen halten bis beim Stand von 23:23 die Entscheidung wieder zu Gunsten der Appenzeller Bären fiel.

Appenzeller spielte zur Kür auf
Mit zwei gewonnenen Sätzen im Kopf starteten die Bären in den dritten Durchgang, auch eine zwischenzeitliche Gästeführung änderte nichts an der überzeugenden Vorstellung. Vor allem am Block scheiterten die Spieler um den Badener Kapitän Konrad häufiger, und kam mal ein Ball am Doppelblock Keller/Migge vorbei war da noch eine aufmerksame Verteidigung. In einem kleinen Spielrausch konnten die Gastgeber Punkt um Punkt machen, auch von kleineren Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen liessen sie sich nicht anstecken. Mit 25:17 wurde der dritte Satz eine klare Sache für das 1.Ligateam aus Appenzell. Am Spielende stand somit ein nicht in dieser Deutlichkeit erwarteter 3:0 Erfolg.

Als Lohn für das Erreichen des Achtelfinals im Schweizer Volleyball Cup könnte das Team um Kapitän Sascha Messmer am 7.Dezember 2008 auf einen Nationalligaclub treffen; Traumlose wären natürlich ein Vergleich mit dem aktuellen Tabellenführer der Nationalliga A dem TV Amriswil oder der VBC Andwil Arnegg.

Bild in Grossansicht

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 25.11.2008 - 08:32:00