Petition «NEIN zu Kohlekraftwerken» eingereicht
Weinfelden/TG. Mehr als 1000 Bürger und Bürgerinnen setzen ein Zeichen gegen Arboner Investitionen in Kohlekraftwerke.
Mehr als 1000 Bürger und Bürgerinnen setzen ein Zeichen gegen Arboner Investitionen in Kohlekraftwerke. Mit der heute der Arbon Energie AG überreichten Petition «NEIN zu Kohlekraftwerken» verlangen sie, dass diese Investitionen der SN Energie in Kohlekraftwerke stoppt.
Jürgen Knaak, Geschäftsführer der Arbon Energie AG hat heute eine Ladung Kohle zusammen mit der Petition «Nein zu Kohlekraftwerken» mit 1019 Unterschriften überreicht bekommen. Mit der Petition des WWF, der Grünen und der SP wird die Arbon Energie AG aufgefordert, die Investition der SN Energie in das Kohlekraftwerk Brunsbüttel zu stoppen. «Es ist sonnenklar, dass die Zukunft den erneuerbaren Energien und nicht den klimaschädlichen Kohlekraftwerken gehört», wollten ihm eine Gruppe mit Erica Willi und Didi Feuerle, Stadtparlamentarier SP und Gewerkschaften, sowie Urs Oberholzer der Grünen und Jörg Bill erklären.
«Kohlekraftwerke sind die klimaschädlichste Art der Stromproduktion». Doch Jürgen Knaak weigerte sich, eine Unterhaltung mit der Gruppe zu führen, lediglich einer Person wäre das Betreten seines Büros erlaubt gewesen.
Die Arbon Energie AG fördert Wärmepumpen, um von den Ölheizungen wegzukommen. Dies macht keinen Sinn, wenn der Strombedarf dafür mit CO2-produzierenden Kohlekraftwerken gedeckt wird. Ein solches Verhalten ist einer Stadt wie Arbon, welche ja ein Energie-Label besitzt, unwürdig.
Leider wehrt sich auch der Arboner Stadtrat nicht gegen diesen Unsinn, obwohl die Stadt 100 Prozent des Aktienpaketes der Arbon Energie AG besitzt und zwei Stadträte im Verwaltungsrat Einsitz haben.



























