Perspektiven junger Menschen
Weinfelden. «Perspektiven junger Menschen – Einhängen oder Abhängen?» – Eine gemeinsame Herausforderung an Staat und Kirche.
Mit diesem Thema befassen sich Verantwortliche von öffentlichen Sozialdiensten, Amtsvormundschaften und Kirche an der Diakonie-Tagung der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau am kommenden Mittwoch.
Es gibt junge Menschen, die ehrgeizig ihre Ziele verfolgen und bereit sind, hohe bildungsmässige und berufliche Leistungen zu erbringen. Andererseits gibt es junge Menschen, die kaum bereit oder fähig sind, über ihre persönlichen und sozialen Entwicklungsmöglichkeiten und über ihre Eigenverantwortung nachzudenken. Viele von Ihnen sind sozialhilfeabhängig oder stehen unter vormundschaftlicher Massnahme. Bei der Tagung geht es um partnerschaftliche Zusammenarbeit von Staat und Kirche, um Bewährtes und Defizite im Bereich der Jugendhilfe im Kanton Thurgau. Organisiert wird der Anlass vom Amt und der Kommission für Diakonie der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau.
Fachpersonen bringen ihre Erfahrung aus dem Berufsalltag ein. Es referieren Andreas Sieber, Fürsorger und Amtsvormund, Steckborn; Roland Müller, Schulsozialarbeiter, Aadorf; Loredana Pachioli Tobler, Jugend-, Ehe- und Familienberatungsstelle, Kreuzlingen; Isabelle Denzler, Junge Wirtschaftskammer Frauenfeld, und Mathias Dietz, Diakon, Evangelische Kirchgemeinde Aadorf. Unter der Leitung von Kirchenrätin Regula Kummer nehmen sie auch am Podiumsgespräch teil.
Die Tagung ist kostenlos und findet am Mittwoch, 29. Oktober 2008, von 14.15 bis 17.15 Uhr, im Evangelischen Kirchgemeindehaus Weinfelden statt. Sie richtet sich an Verantwortliche von öffentlichen Sozialdiensten, Amtsvormundschaften, Pfarrpersonen und kirchliche Mitarbeitende. Interessierte sind willkommen.



























