Personenwagen von Zug erfasst – niemand verletzt
Horw/LU. Am Freitagnachmittag kam es in Horw, auf dem Bahnübergang Seerosenweg zur Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Richtung Hergiswil fahrenden Regionalzug. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Sachschaden entstand von über 100'000 Franken.
Kurz vor 1600 Uhr fuhr der Lenker eines Personenwagens in Horw über den Bahnübergang Seerosenweg. Dort bemerkte der ortsunkundige Automobilist, dass er sich verfahren hatte. Aufgrund dieser Situation manövrierte er sein Fahrzeug rückwärts über den erwähnten Bahnübergang Richtung Altsagenstrasse. Obwohl die Wechselblinkanlage bereits im Betrieb war und sich die Schranken zu schliessen begannen, befuhr der Lenker den Übergang rückwärts fahrend. Dadurch wurde das Auto auf der Schienenverbindung zwischen den geschlossenen Barrieren blockiert. Der 34-jährige Fahrzeuglenker konnte sich noch vor dem aus Richtung Luzern herannahenden Regionalzug aus dem Fahrzeug befreien und in Sicherheit bringen. Obwohl durch den Lokomotivführer eine Schnellbremsung eingeleitet wurde, erfasste die Lokomotive den auf dem Schienenstrang blockierten Personenwagen frontal. Durch den Anprall wurde das Auto nach links gegen einen Zaun katapultiert.
Eine Passantin, welche den Unfall unmittelbar erlebte, erlitt einen Schock und wurde durch ein Rettungsteam betreut. Ungefähr 130 Passagiere des Regionalzuges wurden mit Bussen weitertransportiert. Die Unfallstelle war für den Zugsverkehr während zwei Stunden eingleisig im Schritttempo befahrbar. Der Sachschaden dürfte 100’000 Franken übersteigen.



























