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Personenkontrollen

St. Gallen/SG. Am Donnerstag, 17.12.2009, in den frühen Abendstunden, führte die Stadtpolizei im Stadtzentrum eine Personenkontrolle durch. In einer Schalterhalle eines öffentlichen Amtes sass ein 19-jähriger aus Nigeria stammender Mann, welcher sich nicht ausweisen konnte. Abklärungen ergaben, dass sich der Mann widerrechtlich in der Schweiz aufhielt. Er wurde in Haft genommen.

ST. GALLEN (kapo) Kurz danach wurde eine zivile Polizeipatrouille von einem Dunkelhäutigen in einer Fussgängerunterführung im Stadtzentrum angesprochen. Er wollte den Polizeibeamten Betäubungsmittel verkaufen. Dazu öffnete er seinen Mund, in welchem sich zwei Kugeln mit Kokain befanden. Als sich die Beamten als Polizisten ausweisen, wollte sich der Mann durch Flucht der Kontrolle entziehen. Der 19-jährige, ebenfalls aus Nigeria stammende Mann, konnte arretiert werden. Die anschliessenden Abklärungen ergaben, dass sich der Mann zudem widerrechtlich in der Schweiz aufhält. Er wurde ebenfalls in Haft genommen.

Eine Stunde später wurde ein 21-jähriger Nigerianer auf der Rosenbergstrasse kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass gegen diesen Mann eine gültige Einreisesperre besteht. Auch diese Person wurde in Haft genommen.                               

Am Freitagabend, 18.12.2009, kurz nach 2100 Uhr, wurde am Hauptbahnhof eine Personenkontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein 15-jähriger Bursche aus Guinea-Bissau kontrolliert. Da er auf die Fragen der Polizisten nur unverständliche Antworten gab, wurde er aufgefordert, seinen Mund zu öffnen. Der Jüngling hatte zwei Kugeln Kokain in seinem Mund versteckt. Zu weiteren Abklärungen wurde der Angehaltene der Hauptwache zugeführt. In der mittels Dolmetscher durchgeführten Befragung gab der Bursche zu, die Betäubungsmittel zum Verkauf mitgeführt zu haben. Er wird entsprechend zur Anzeige gebracht.

Eine weitere Personenkontrolle musste im Osten der Stadt, ebenfalls am Freitagabend, 18.12.2009, um 2220 Uhr, durchgeführt werden. Anwohner aus einem Mehrfamilienhaus meldeten telefonisch, dass im Hause eine Fensterscheibe eingeschlagen worden sei. Vor Ort konnte ein aus Montenegro stammender, offensichtlich angetrunkener, junger Mann angetroffen werden. Da er den Wohnungsschlüssel verloren hatte, wollte er sich mittels Einschlagen der Scheibe Zugang zu seiner Wohnung verschaffen, was ihm aber trotz Verursachen von erheblichen Lärm nicht gelang. Zu weiteren Abklärungen wurde der 30-jährige Mann auf die Wache mitgenommen. Dort konnten die Personalien überprüft werden. Ein durchgeführter Atemlufttest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Da der angetrunkene Mann keine Gewähr für Ruhe und Ordnung gab und kein Nachschlüssel für seine Wohnung aufgetrieben werden konnte, wurde er in die Obhut seiner Eltern übergeben. Der Lärmverursacher wurde entsprechend gebüsst

St.GallenSt.Gallen / 19.12.2009 - 13:56:03