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Optimierung der Verkehrssicherheit am Fussgängerstreifen

Chur/GR. Die Stadt Chur hat die Verkehrssicherheit an den Fussgängerstreifen weiter verbessert. Einerseits wurden seit Frühjahr über 50 Fussgängerstreifen saniert und anderseits wurde ein besonderes Augenmerk bei der Verkehrsinstruktion in den Kindergärten und Schulen auf das „Richtige Verhalten am Fussgängerstreifen“ gesetzt.

Während den letzten zwei Jahren haben Verkehrsunfälle am Fussgängerstreifen national immer wieder Anlass für Diskussionen gegeben, obwohl die Zahlen der Fussgänger-Unfälle in der Schweiz seit 2005 stagnieren. Im gesamtschweizerischen Durchschnitt verzeichnet die Stadt Chur am Fussgängerstreifen seit Jahren relativ wenige Verkehrsunfälle. So haben sich im Jahre 2011 in Chur auf Fussgängerstreifen sieben Personen verletzt und glücklicherweise wurden keine Personen getötet. Trotzdem setzt die Stadtpolizei jährlich Schwerpunkte bezüglich der Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere auch am Fussgängerstreifen.

Zusätzliche Verbesserungen an über 50 Fussgängerstreifen
Zu Beginn dieses Jahres hat die Stadtpolizei in Zusammenarbeit mit dem städtischen Tiefbauamt und den Industriellen Betrieben alle rund 375 Fussgängerstreifen in der Stadt „unter die Lupe genommen“. Als wichtigste Kriterien wurden Standort, Sichtzone, Beleuchtung, Markierung sowie Signalisation der Fussgängerstreifen überprüft. Sofortmassnahmen waren lediglich bei zwei Fussgängerstreifen erforderlich. Im Interesse der Verkehrssicherheit wurden während den letzten fünf Monaten weitere 50 Fussgängerstreifen saniert.

Gezielte Verkehrsinstruktion am Fussgängerstreifen
Ein besonderes Augenmerk setzt die Stadtpolizei seit vielen Jahren bei der Verkehrsinstruktion in den Kindergärten und Schulen. So werden die schwächsten Verkehrsteilnehmenden jährlich auch im Bereich „Richtiges Verhalten am Fussgängerstreifen“ instruiert bzw. vorbereitet. Aktuell gilt der Schwerpunkt besonders im Bereich „Blickkontakt am Fussgängerstreifen“. Das gegenseitige Sehen und gesehen werden bzw. die Kommunikation zwischen Fussgängern und Fahrzeuglenkenden gibt Sicherheit. Zudem werden Kinder auch dahingehend sensibilisiert, dass der Fussgängerstreifen erst betreten werden darf, wenn die Fahrzeuge ganz angehalten haben.

GraubündenGraubünden / 07.11.2012 - 17:12:53