«Öppe e Million»
Herisau/AR. Das Ensemble des St.Galler Seniorentheater führte beim «Club 60plus» den Dreiakter «Öppe e Million» von Gottfried Schenk auf und bereitete den Besuchern einen abwechslungsreichen Theaternachmittag.
Das Ensemble des Seniorentheaters St.Gallen begeisterte im katholischen Pfarreisaal über 150 Mitglieder vom Club 60plus mit dem Dreiakter «Öppe e Million» und sorgten für einen abwechslungsreichen und gemütlichen Nachmittag. Unter der Regie von Erja Fischer kamen die Besucher in den Genuss eines fröhlichen Lustspiels, da Verwechslungen am laufenden Band natürlich vorprogrammiert waren. Die 14 Rollen waren hervorragend besetzt und mit ihrem schauspielerischen Talent sorgten sie für einen gemütlichen Nachmittag und begeisterten mit dem Lustspiel «Öppe e Million».
Verwechslungen am laufenden Band
In der Gaststube des «Sternen» ging recht unterhaltsam zu und her. Sternenwirt Sämi Berger beauftragte den Architekten Rudolf Häusermann den Umbau des Gasthauses zu planen. Wie es sich gehört, passte er den Umbau der heutigen Zeit an, aber für Sternenwirt, aber durch die Finanzkrise wurde das Vorhaben adakta gelegt. Die diversen Unteralgen für den Umbau übergab Häusermann dem Wirt zur Aufbewahrung in einem weissen Plastiksack.
Derweil wird Radio der Überfall einer Bank im nahen Shoppingcenter, wobei ihnen ein Betrag von einer Million Franken in die Hände fiele. Die Beute verstauten die Diebe in einem weissen Plastiksack und flüchteten, wobei sie im «Sternen» einen Halt einlegten. Sie legten ihre Beute auf die Ofenbank wo auch die Pläne deponiert waren. Dies bemerkte der Sternenwirt und versteckte die Beute im Kachelofen. Da es in der Gaststube recht kühl war, beauftragte er die Putzfrau Elsi den Ofen anzuzünden. Als Sternenwirt Sämi die Million aus dem Ofen nehmen wollte, glaubte er, das Geld sei verbrannt. Wo ist wohl die Million? Im Ofen verbrannt, im Autowrack oder aber in der Waschküche. All zuviel sei an dieser Stelle nicht verraten, denn das Ensemble will auch andere Zuhörer begeistern.
Gute schauspielerische Leistungen
Die Schauspieler mit Hansruedi Käser, Herisau (Sternwirt sämi), Heidi Wieland (Sternenwirtin Louise), Albert Mehr, Gais (Angestellter Gustav), Claire Bischof (Serviertochter Barbara), Max Gemperle (Architekt) Margrit Honsell, Herisau (Aushilfe Frieda), Rosmarie Schläpfer (Putzfrau Elsi), Johannes Müller, Wolfhalden (Pöstler), Louise Dörig, Gais (Stammgast), Ernesto Huber und Roland Lüthi (Gängster) spielten ihre Rollen und Doppelrollen eindrücklich und mit viel Spielwitz. Sie begeisterten das Publikum von Beginn weg, wobei Seitenhiebe zu wirtschaftlichen Themen und der Finanzkrise oder Veränderungen im Gastgewerbe, etwa dem Umbau von Wirtschaften nicht fehlten. Für ihre bravourösen Leistungen konnte das Ensemble des Seniorentheaters St.Gallen viel Applaus ernten.
Dienstag, 28. April: Wanderung von Wittenbach zum Tierpark Peter und Paul.
Dienstag, 19. Mai, 13 Uhr: Halbtages-veloplausch ab Obstmarkt.
Dienstag, 26. Mai: «Alpstää-Nixen» im Pfarreisaal.
Dienstag, 2. Juni (nicht wie vorgesehen am 12. Mai): Wanderung St.Gallen, Kloster- unfd Vadianstadt.



























