Opfer erlag Stichverletzungen
Bern/BE. Die Frau, die am Mittwochmorgen, 17. Juli 2013 in der Stadt Bern Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist, starb an den Folgen von Stichverletzungen. Das haben die Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern ergeben. Die Ermittlungen und die Suche nach der Täterschaft dauern an.
Kurz nach 02.00 Uhr bei der Bushaltestelle Markuskirche in der Stadt Bern aufgefundene, schwer verletzte Frau, ist erstochen worden. Das hat die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin (IRM) der Universität Bern ergeben. Als Tatwaffe ausgeschlossen kann eine Schusswaffe werden. Die formelle Identifikation des Opfers steht noch aus. Bei der getöteten Frau dürfte es sich gemäss polizeilicher Erkenntnis allerdings um eine 34-jährige Französin handeln, welche seit Längerem in der Schweiz lebt.
Die umfangreichen Abklärungen der Kantonspolizei Bern in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt dauern an. Aufgrund der bisher getätigten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Tat eine Auseinandersetzung in einer Wohnung an der Winkelriedstrasse 44 vorausgegangen war. In der näheren Umgebung konnte zudem eine Stichwaffe sichergestellt werden. Der genaue Ablauf sowie die Hintergründe sind aber nach wie vor offen. Die Suche der Polizei konzentriert sich derzeit auf die Aufenthaltsnachforschung des Lebensgefährten der Getöteten.
Die Polizei hatte am Montag, 15. Juli 2013, an der Arbeitsstätte des späteren Opfers intervenieren müssen. Dies aufgrund einer zivilrechtlichen Angelegenheit zwischen dem Opfer und ihrem Partner. Dabei stand der Vorwurf der Sachentziehung im Vordergrund. Tags darauf musste zudem wegen einer Meinungsverschiedenheit an die Winkelriedstrasse ausgerückt werden. Der Lebenspartner des Opfers gehörte dabei nicht zu den anwesenden Parteien.



























