OpenAir St. Gallen: Zum Auftakt beinahe ausverkauft
St. Gallen. Wetterglück und ein praktisch ausverkauftes Festival zum Auftakt des 33. Openair St. Gallen: Der Festivalsommer ist auch in der Ostschweiz lanciert.
Highlight des ersten Abends war die deutsche Pop-Hoffnung Peter Fox.
Das Naturschutzgebiet entlang der Sitter war bereits am Donnerstagabend fest in der Hand der Festivalbesucher. 5000 von ihnen verwandelten das Gelände in eine riesige Zeltstadt. Für die restlichen Fans öffneten sich die Eingangspforten am Freitagmorgen.
Musikalisch regierte am Freitag der pure Rhythmus. Peter Fox, Gründer von Europas erfolgreichster Marching Band Seeed, kam mit seinem ersten Soloalbum «Stadtaffe» im Gepäck ins idyllische Sittertobel. Der Sprechgesang des Berliners wurde von den fünf amerikanischen Schlagwerkern namens Cold Steel angetrieben.
Nick Cave mit von der Partie
Weiter auf dem Programm standen am Eröffnungsabend Cypress Hill, The Flaming Lips und die Jungstars Yeah Yeah Yeahs. Das Festival dauert bis zum Sonntag. Erwartet werden 30’000 Besucherinnen und Besucher, die es sich in der riesigen Zeltstadt gemütlich machen.
Auf dem Programm der 33. Ausgabe stehen 38 Bands, darunter Altmeister Nick Cave und seine Bad Seeds, Einheizer Nine Inch Nails und Londons Vorzeige-Hip-Hopper The Streets.
«Die Verkaufszahlen bewegen sich im Rahmen des Vorjahres», sagte Programmchef Christof Huber am Freitagabend. 2008 war das Festival mit 29’500 Tickets beinahe ausverkauft.
Grossveranstaltungen belasten die Umwelt
Das OpenAir St. Gallen bemüht sich seit Jahren, die Belastung möglichst gering zu halten. Auf der Liste der «Umwelt-Champions», welche der WWF am Donnerstag veröffentlicht hat, steht St. Gallen ganz oben. Das Openair fördert die Anreise mit dem öffenlichen Verkehr, hat seit Jahren ein Umweltkonzept, nutzt Ökostrom und setzt auf Recycling.



























