Öffentlichkeitsfahndung nach „Tanz dich frei“ geht weiter
Bern/BE. Seit Beginn der Öffentlichkeitsfahndung im Zusammenhang mit dem Anlass „Tanz dich frei“ konnten zehn der abgebildeten mutmasslichen Straftäter identifiziert werden. Mehrere Fahnder sind nun damit beschäftigt, Hinweise auf weitere Personen zu prüfen. Bilder noch nicht identifizierter Personen bleiben vorläufig aufgeschaltet. Derzeit werden Schäden in der Höhe von rund 880‘000 Franken beklagt.
Nachdem die Kantonspolizei Bern im Rahmen der Ermittlungen rund um den Anlass „Tanz dich frei“ am Montag, 17. Juni 2013, eine Öffentlichkeitsfahndung publiziert hatte, konnten bislang zehn der 49 abgebildeten mutmasslichen Straftäter identifiziert werden. Die Personen meldeten sich dabei selber oder konnten auf Grund von Hinweisen ermittelt werden. Sie wurden entsprechend befragt und erkennungsdienstlich erfasst. Alle Beschuldigten zeigten sich weitgehend geständig, rund um den Anlass Straftaten begangen zu haben. Sie werden sich nach Abschluss weiterer Ermittlungen vor der Justiz zu verantworten haben. In diesem Zusammenhang befinden sich derzeit keine Personen in Haft.
Zu Fahndungszwecken hatte die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland die Veröffentlichung von Bildmaterial verfügt, welches bislang unbekannte, mutmassliche Täter zeigt, die sich rund um den Anlass "Tanz dich frei" strafbar gemacht haben. Die Bilder sind seither unter www.police.be.ch/tanzdichfrei publiziert und können bis auf Widerruf eingesehen werden. Zu sämtlichen abgebildeten Personen liegt im Hintergrund beweiskräftiges Bild- und Videomaterial vor, aus welchem hervorgeht, dass die Personen mutmasslich Straftaten begangen haben. Hinweise zur Identität der dringend Tatverdächtigen werden von der Kantonspolizei Bern elektronisch (Meldeformular auf Website) oder telefonisch (Hotline 0800 634 634, 0800 – 1700 Uhr) entgegengenommen.
Im Zusammenhang mit dem Anlass gingen bei der Kantonspolizei Bern bisher insgesamt 82 Anzeigen zu Sachbeschädigungen und Diebstählen ein. Diese stammen sowohl von öffentlichen Betrieben wie auch von privater Seite – zahlreiche Geschädigte brachten zudem mehrere Sachbeschädigungen zur Anzeige. Dabei werden aktuell Schäden in der Höhe von rund 880‘000 Franken und eine Deliktssumme von knapp 38‘000 Franken beklagt. Weitere geschädigte Parteien haben zudem Anzeigen in Aussicht gestellt, sind aber noch mit Abklärungen beschäftigt.



























