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Offener Brief an Baudepartement und Architekten

Leserbrief. thurgau24.ch-Leser Heinz Rüfenacht äussert sich zum Rauchverbot am Berufsbildungszentrum in Weinfelden.

Bereits seit einigen Jahren sind die Räumlichkeiten des Berufsbildzungszentrums in Weinfelden rauchfrei. Das Rauchverbot endet allerdings genau auf der Schwelle des Eingangsbereichs, was dazu führt, dass vor Schulbeginn, während den grossen Vormittags- und Nachmittagspausen sowie über die Mittagszeit im Eingangsbereich der beiden Schulhäuser intensiv geraucht wird.

Seit Einführung des Rauchverbots im Schulhaus wird von der Lehrerschaft immer wieder die Ausscheidung spezieller Raucherzonen gefordert. Zum einen macht der Eingangsbereich am Ende einer grossen Pause mit den vielen herumliegenden Zigarettenkippen und Pausenabfällen einen erbärmlichen Eindruck. Zum andern ist es ein eigentliches Spiessrutenlaufen, wenn man sich während einer Pause zwischen rauchenden Schülergruppen hindurch einen Weg bahnen muss. Man kann fast sicher sein, dass einem dabei jemand – zwar kaum mit Absicht, aber nicht minder unangenehm – einen Rauchschwall ins Gesicht bläst.

Lange Zeit wurde das Problem der Raucherzonen von den Schulleitungen vor sich her geschoben. Bald konnte oder wollte man nichts Konkretes mehr unternehmen, weil ein zusätzliches Schulhaus ins Gespräch gebracht und schliesslich geplant und gebaut wurde. Mittlerweile ist der Erweiterungsbau des BBZ seit beinahe einem Jahr in Betrieb, und mangels spezieller Raucherzonen werden nun beide Eingangsbereiche in Mitleidenschaft gezogen.

Kürzlich wurde der Lehrerschaft des Bildungszentrums für Wirtschaft auf ensprechendes Drängen hin von der Schulleitung mitgeteilt, Raucherzonen könnten nicht autonom von den Schulleitungen des BBZ eingeführt werden – zuständig dafür seien das Baudepartement und das Architekturbüro Antoniol und Huber, das den Erweiterungsbau realisiert hat. Die Lehrerschaft des Bildungszentrums für Wirtschaft wählt deshalb diesen speziellen Weg eines offenenen Briefes an Baudepartement und Architekten! Es kann doch für ein renommiertes Architekturbüro nicht so schwierig sein, auf einem Schulhausareal Raucherzonen einzurichten.

In aller Regel wird der Eingangsbereich einer Unternehmung als Visitenkarte ausgestaltet. Diese Visitenkarte des BBZ macht gegenwärtig einen desolaten Eindruck; sie ist zwei- bis dreimal täglich von Rauch geschwängert und mit Zigarettenstummeln übersät. Schaffen Sie Abhilfe, und zwar schnell.

ThurgauThurgau / 15.03.2008 - 10:18:00