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Offene Türen im Kloster Fischingen

Die Schreinerei Kloster Fischingen öffnet am Wochenenden vom 8. / 9. November ihre Ausstellung und ihre Werkstatt und bietet Interessierten einen Einblick in ihr Schaffen.

Die Klosterschreinerei ist spezialisiert auf die Verarbeitung von Massivholz und deckt daneben praktisch alle Bedürfnisse ab, die heute an eine Schreinerei gestellt werden. Am Samstag von 11.00 – 15.00 Uhr kann man den Schreinern in der Werkstatt bei der Arbeit über die Schultern blicken. An beiden Tagen finden um 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr Führungen durch das Kloster statt. Dabei können neben anderen Sehenswürdigkeiten Restaurationsarbeiten der Schreinerei, wie Böden, Türen und Möbel besichtigt werden.

Am Sonntag wird das Angebot ergänzt durch den Festgottesdienst zum Tag der Heiligen Idda. Der Kirchenchor singt die «Missa festiva», von Alexander Gretschaninow, ein eher wenig bekanntes Werk mit einem ganz besonderen musikalischen Charakter. Am Sonntagnachmittag gibt es um 15.00 Uhr einen Vortrag über die Heilige Idda und das Pilgerwesen in Fischingen, der natürlich in der St. Iddakapelle stattfindet. Und schliesslich steht um 16.00 Uhr in der Klosterbibliothek ein Konzert mit Pilgermusik aus dem Mittelalter und der Renaissance auf dem Programm.

An beiden Tagen ist auch die Töpferei der Benediktiner Gemeinschaft geöffnet und das Restaurant im Kloster hält für die Gäste ein Angebot aus Küche und Keller bereit.


Pilgermusik aus dem Mittelalter
A CINQUE VOCI
Sonntag, 9. November, 16 Uhr, Bibliothek

Das Ensemble «A Cinque Voci» ist ein Vokalquintett, welches sich auf die Musik der Renaissance spezialisiert hat. Neben Regine Andresen (Sopran, Blockflöte und Drehleier), Cornelia Baltensperger (Sopran und Trommel), Sandra Mazzoni (Alt und Trommel), Beat Merz (Bariton, Blockflöte und Laute) und Peter Corrodi (Bass, Blockflöte und Trommel) musizieren Ursula Reber (Blockflöten und Alte) und Peter Kilga (Viola da Gamba und Bass).

Konzertreisen führten das Ensemble bereits nach Deutschland, Italien, Holland und Australien. Musikalisch bildet sich das Ensemble weiter bei Evelyn Tubb, Anthony Rooley und William Dickinson.

Die Muschel am Hut, ein Lied auf den Lippen – so zogen sie schon vor Jahrhunderten zu Hause aus, um in Santiago de Compostela das Grab des Apostels Jakobus zu besuchen.

Die Muschel ist bis heute Symbol der Pilger und des heiligen Jakob, die alten Lieder hingegen sind heute eher selten zu hören. Auf der musikalischen Reise durch Deutschland, England, Frankreich und Spanien ertönen volkstümliche Abschieds-, Segens- und Reiselieder, Mariengesänge und feierliche Jakobusmotetten.

Um 15 Uhr hören Sie die Geschichte der Heiligen Idda von Toggenburg und über das Pilgerwesen in Fischingen. Dieser Vortrag stimmt Sie wunderbar auf das Konzert ein.

ThurgauThurgau / 27.10.2008 - 10:19:00