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Notfallzentrum wird in Betrieb genommen

Frauenfeld. Ab dem 2. März wird die neue Notfallpraxis in betrieb genommen. Der Betrieb wird von den praktizierenden Ärzten zusammen mit den Spitalärzten sichergestellt.

In wenigen Wochen werden die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen und die neue Notfallpraxis Frauenfeld startet in die offizielle Betriebsphase. Notfallpatienten aus der Region Thurgau West werden per März 2009 an Abenden und Wochenenden zentral in der Notfallpraxis im Kantonsspital Frauenfeld behandelt. Der Betrieb wird von den praktizierenden Ärzten zusammen mit den Spitalärzten sichergestellt.

Bereits im Juni und Oktober des vergangenen Jahres wurde die Öffentlichkeit durch die Presse über die Gespräche zur Organisation der neuen Notfallversorgung orientiert. Am 2. März ist es nun soweit und die Notfallpraxis Frauenfeld wird dem Betrieb übergeben. An diesem Stichtag geht auch die neue Telefonnummer, 052 723 77 77, für die Notfallpraxis Frauenfeld in Betrieb.

Gemeinsame Notfallpraxis
Mit Einführung der neuen Notfallpraxis Frauenfeld wird die ärztliche Notfallversorgung an Randzeiten – also ausserhalb der regulären Praxisöffnungszeiten – zentral in der von Hausärzten (Grundversorgern und Spezialisten) und Spitalärzten geführten Notfallpraxis im Kantonsspital Frauenfeld sichergestellt. Parallel dazu betreiben die freipraktizierenden Ärzte einen durchgehenden Hintergrunddienst für Hausbesuche. Von der neuen Notfallpraxis Frauenfeld werden Patientinnen und Patienten aus den Notfallkreisen Hinterthurgau, Frauenfeld, Weinfelden, Aadorf-Elgg und Stein am Rhein-Diessenhofen-Stammheim-Seebachtal profitieren. Die übrigen Notfallkreise des Kantons Thurgau, insbesondere auch der Kreis Thurtal-Steckborn, betreiben weiterhin einen eigenen Notfalldienst.

Modern und Bedürfnisorientiert Das Projekt «Notfallpraxis Frauenfeld» wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Vertretern des Kantonsspitals Frauenfeld, Grundversorgern und Spezialisten konzipiert. Die Verhandlungsvertreter sind überzeugt mit dieser Neuorganisation der Notfallbehandlung den sich wandelnden Bedürfnissen der Gesellschaft optimal Rechnung zu tragen. Die zunehmende Anzahl Patienten, welche auch bei kleineren Notfällen direkt die Notfallstation des Spitals aufsuchen, werden in Zukunft in Frauenfeld von erfahrenen Spital- und Hausärzten behandelt. Nach Meinung der Grundversorger werde damit auch die Attraktivität des Standortes Thurgau für neue Hausärzte wesentlich gesteigert – eine Antwort auf die nach wie vor bestehende Nachfolgeproblematik.

Fazit für Patienten
Der Hausarzt, respektive sein Vertreter, bleibt für die Patienten auch weiterhin die erste Ansprechperson in allen medizinischen Belangen – auch wenn es sich um einen Notfall handelt. Und für die Nachbehandlung werden die Notfallpatienten wenn immer möglich wieder an ihn zurückverwiesen. Es ändert einzig, dass die ärztliche Notfallversorgung an Randzeiten – abends und am Wochenende – zentral in der von Haus- und Spitalärzten geführten Praxis im Notfall des Kantonsspital Frauenfeld durchgeführt wird. Konkret heisst dies für Notfallpatienten: Im Falle eines Notfalls den Hausarzt anrufen. Falls dieser abwesend ist, wenden sich Patienten direkt an die Notfallpraxis im Kantonsspital Frauenfeld, Telefon 052 723 77 77. Bei Fragen dazu hilft der Hausarzt gerne weiter.

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ThurgauThurgau / 03.02.2009 - 09:26:00