Niederlage zum Jahresbeginn
Beim Auswärtsspiel gegen die Calanda Trimmis musste der UHC Herisau eine Niederlage einstecken.
In der 13. Runde reiste der UHC Herisau zum Auswärtsspiel gegen die Calanda Flyers Trimmis. Gegen den Tabellenvierten musste das Fanionteam unbedingt gewinnen, wenn der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz nicht noch grösser werden sollte.
Der Auftakt zum ersten Drittel misslang den Herisauern aber völlig. Der Gastgeber aus Trimmis begann stark und konnte in der fünften und sechsten Minute mit 2:0 in Führung gehen. Die Reaktion liess aber nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später konnte Neuzuzug Marc Furrer eine Konter erfolgreich abschliessen. Der Anschlusstreffer brachte wieder mehr Selbstvertrauen und Sicherheit in das Spiel der Gäste. In der 14. Minute schoss Luca Studer mit einem präzisen Weitschuss das zweite Tor für den Tabellenletzten. Mit diesem gerechten Unentschieden ging es in die erste Drittelspause.
Nach vier Minuten im zweiten Drittel nutzte der Gastgeber die erste Überzahlsituation um wieder in Führung zu gehen. Kurze Zeit später bekam Trimmis eine Zweiminutestrafe und so konnte sich die Herisauer ebenfalls im Powerplay versuchen. Sechs Sekunden vor Ablauf der Strafe schoss Huber aus spitzem Winkel den verdienten Ausgleich. Das Spiel war in der 30. Minute wieder neu lanciert. Dieses Unentschieden war aber nur von kurzer Dauer. Nur 30 Sekunden nach dem Ausgleich konnte der Gastgeber wieder in Überzahl agieren. Gerade als die Strafe scheinbar überstanden war, nutzte Trimmis eine Unaufmerksamkeit der Gästeabwehr um den vierten Treffer zu markieren. Obwohl auf beiden Seiten noch seht gute Torchancen vorhanden waren, blieb es bei diesem knappen Rückstand.
Die Herisauer liessen im letzten Drittel nichts unversucht um das Spiel noch zu drehen. Gelegenheiten zum Ausgleich waren genügend da, nur liess die Effizienz zu wünschen übrig. Und so kam es, wie es kommen musste. Genau in diesem Moment als die Gäste zum Schlussspurt ansetzten, konnte Trimmis in der 58. Minute durch hartnäckiges Nachstochern das 5:3 erzielen. Danach fiel noch das 6:3 ins leere Tor und ein Konter zum 7:3-Endresultat.
Das ganze Spiel ist ein typisches Beispiel für die Saison 2007/2008 des UHC Herisau. Das Spiel kann zwar ausgeglichen gestaltet werden, nur ist man dem Gegner in Sachen Effizienz klar unterlegen. Wenn der Gang in die zweite Liga noch verhindert werden soll, so muss in den letzten fünf Spielen die Torproduktion markant gesteigert werden.
Am kommenden Sonntag empfängt der UHC Herisau die Nesslau Sharks zum zweitletzten Heimspiel der Saison. Spielbeginn ist um 17 Uhr im Sportzentrum Herisau.



























