«Niedecken ist begeistert vom Postplatz»
Appenzell. Gewöhnlich rocken sie die grössten Bühnen Deutschlands - in gut einer Woche bespielen sie den beschaulichen Postplatz: BAP, die deutsche Kultrockband.
Am 26. Juli ist es so weit: das Postplatz Openair in Appenzell feiert seinen 15. Geburtstag. Zu diesem Anlass hat sich das Organisationskomitee (OK) nicht lumpen lassen und die deutsche Rockband BAP an Land gezogen. Am Samstagabend spielen sie dort ihr einziges Schweizer Konzert in diesen Sommer.
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«Wir wollten unseren Gästen zum Jubiläum etwas besonderes bieten», sagt Martin Birrer, Mitorganisator des Openairs. Das OK hätte sich überlegt, wer für das Postplatz Openair in Frage käme, denn das Budget liess trotz des Jubiläums keine grossen Sprünge zu.
«BAP sind bekannt dafür, dass sie auch für spezielle Anlässe im kleineren Rahmen zu haben sind. und nicht die kommerzielle Schiene fahren.» Das OK hätte eigens für die Band ein Booklet mit Fotos vom Postplatz zusammengestellt. «Wolfgang Niedecken war sofort begeistert und hat zugesagt.»
Fünfstellige Gage
Trotzdem hat eine solch geschichtsträchtige Rockband ihren Preis. «BAP kostet uns einen Betrag im fünfstelligen Bereich, aber man muss dazu sagen, dass sie uns grosszügig entgegengekommen sind»
Rockstars sind anspruchsvoll
Eine Band, die schon seit über dreissig Jahren die deutschsprachige Rocklandschaft mitdefiniert und -prägt, ist sich einen gewissen Luxus gewohnt. So auch BAP.
«Wir haben ihnen Hotels vorgeschlagen, die sie sich dann im Internet angeschaut haben. Schnell wurde klar, dass sie einen hohen Standard gewohnt sind. Schliesslich haben sie sich für das Hotel Säntis in Appenzell entschieden.»
Dort wird die Band zwei Nächte residieren. Was sie am Wochenende alles unternehmen, ob sie die schöne Landschaft bewandern oder sich das Innenleben der Appenzeller Beizen genauer anschauen werden, weiss Birrer nicht.
Aber eines steht fest: Als Fan von BAP freut sich Birrer riesig auf den Auftritt am Samstagabend um 20.00 Uhr. «Es ist grossartig, dass wir BAP verpflichten konnten und hoffen, dass die Besucher sich genauso freuen!»



























