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Nicht angepasste Geschwindigkeit: Drei Unfälle

Zug/Cham/ZG. Montag, 9. Februar 2015. Nicht angepasste Geschwindigkeiten an die winterlichen Strassenverhältnisse haben innerhalb von 24 Stunden zu drei Verkehrsunfällen geführt. Zudem blieb der Lenker eines Sportwagens auf der Autobahn stecken. Er war mit Sommerreifen unterwegs.

In der Nacht auf Montag fuhr ein 54-jähriger Autofahrer um kurz nach 03.30 Uhr auf der A4 in Richtung Zug. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit an die winterlichen Strassenverhältnisse verlor er vor der Verzweigung Blegi die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kollidierte mit den Leitplanken und blieb mitten auf der Fahrbahn stehen.

Rund zwei Stunden später war eine 24-jährige Lenkerin in Zug auf der Aegeristrasse unterwegs. In einer Linkskurve fuhr auch sie zu schnell, kam von der Strasse ab und schleuderte gegen eine Gartenmauer.

Einen Tag zuvor, am Sonntag. 8. Februar 2015, steuerte ein 34-jähriger Lernfahrer aus Eritrea sein Auto kurz vor 12.40 Uhr über die General-Guisan-Strasse in Zug. Dem Schnee zu wenig Beachtung schenkend, verlor der Mann in einer Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte frontal gegen einen Baum.

Kurz vor 20.00 Uhr versuchte ein Porschefahrer die A4a bei der Ausfahrt Zug zu verlassen. Das Unterfangen scheiterte jedoch – der 33-Jährige war mit Sommerreifen unterwegs. Wegen Inverkehrbringen eines Fahrzeugs in nicht betriebssicherem Zustand wird sich der Mann vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zu verantworten haben.

Keiner der Zwischenfälle führte zu Verletzten. Es blieb jeweils bei Sachschäden.

ZugZug / 09.02.2015 - 12:10:37