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Neukonstituierung im Gemeinderat

Reute. Gemeinderätin Marlen Oggier hat die Ressorts Soziales und Altersheim von ihrem Vorgänger Hanspeter Eugster übernommen.

Für die Gesamtsanierung der Liegenschaft «Alte Kanzlei» wurde eine separate, temporäre Baukommission eingesetzt.

Behördenverzeichnis
Der Gemeinderat Reute hat an seiner letzten Sitzung die Wahlen für die vakanten Kommissionssitze für das Amtsjahr 2008/2009 vorgenommen. Als neuer Vize-Gemeindepräsident hat der Gemeinderat Reute Gemeinderat Ruedi Rechsteiner, Hirschberg gewählt.

Die Gemeinderätin Marlen Oggier, Rohnen, übernimmt mit dem Amtsantritt die Ressorts Soziales und Altersheim sowie verschiedene Delegationen. Neu nimmt Dominique Heeb-Klee, Rohnen, als Mitglied Einsitz in die Hoch- und Tiefbaukommission.

Als neue Mitglieder für das Zählbüro für Wahlen und Abstimmungen konnten Jasmine Häfliger, Dorf und Charly Breitenmoser, Rohnen, gewählt werden. Für die Gesamtsanierung der Liegenschaft «Alte Kanzlei» wurde eine temporäre Baukommission gebildet.

Den Vorsitz übernimmt Hoch- und Tiefbaukommissionspräsident Hansjörg Niederer, Rohnen. Einsitz in die temporäre Baukommission haben ausserdem Gemeinderätin Marlen Oggier, Rohnen, Kurt Schnetz, Riedhalde, Stefan Zürcher, Dorf und das Aktuariat übernimmt die Gemeindekassierin Esther Rechsteiner. In beratender Funktion hat ebenfalls Erich Sieber, Mohren, als zuständiger Architekt Einsitz in diese Kommission.

Die Kulturkommission wurde umstrukturiert und wird neu ohne Anbindung an die evangelische Kirchgemeinde Reute-Oberegg geführt. Das Behördenverzeichnis 2008/2009 wird in den nächsten Tagen in alle Haushaltungen verschickt.

Pensenerhöhung Schulleiter
Auf Ende des Schuljahres 2007/2008 hat der Schulleiter Peter Kruythof seine Anstellung bei der Schule Heiden und damit auch sein Teilpensum bei der Schule Reute gekündigt. Die Zusammenarbeit mit der Schule Heiden bleibt jedoch weiterhin bestehen.

Aufgrund der grossen Arbeitsbelastung von Peter Kruythof für die Schule Reute hat der Gemeinderat Reute das Stellenpensum für das Amt des Schulleiters um 5 Prozent auf 15 Stellenprozente angehoben. Das Ausschreibungsverfahren für die freiwerdende Stelle wurde von der Schule Heiden durchgeführt. Eine Wahl ist jedoch noch nicht erfolgt.

Liegenschaft «Alte Kanzlei» und Wärmeverbund
Nach dem positiven Abstimmungsergebnis vom 27. April 2008 der beiden Kreditbegehren Gesamtsanierung Liegenschaft Alte Kanzlei und Wärmeverbund mit Holzschnitzelheizung im Dorf Reute haben alle Beteiligten die beiden Projekte vorangetrieben.

Der Gemeinderat Reute hat an seiner letzten Sitzung den Architektenauftrag für die Gesamtsanierung der Liegenschaft Alte Kanzlei an das Architekturbüro SFG Architektur Widnau vergeben. Gleichzeitig hat der Gemeinderat die temporäre Baukommission Alte Kanzlei mit eigenen Finanzkompetenzen für die Beschlussfassung von weiteren Aufträgen ausgestattet.

Die Baukommission wird Aufträge bis zu einem Betrag von 80’000 Franken in Eigenregie vergeben können. Für die Auftragsvergabe über 80’000 Franken ist der Gemeinderat Reute zuständig.

Der Konzeptauftrag für den Wärmeverbund mit Holzschnitzelheizung wurde nach einer ausführlichen Offertrunde an die Firma NRG B AG, Heiden, vergeben. Der Auftragnehmer wird dem Gemeinderat Reute die Grundlagen für die Umsetzung des Wärmeverbundes mit allenfalls privaten Nutzern liefern.

Revision Baureglement
Wie bereits vor einiger Zeit in der Presse zu lesen war, überarbeitet der Gemeinderat Reute zur Zeit die heute gültige Bauordnung aus dem Jahre 1992. Nach zahlreichen Teilrevisionen der Bauordnung in den letzten Jahren wird es nötig, die Bauordnung total zu revidieren und auf das Baugesetz AR anzupassen.

Der Gemeinderat Reute hat an seiner letzten Sitzung das total revidierte Baureglement bearbeitet und zur Vorprüfung an die kantonalen Amtsstellen verabschiedet. Sobald der Vorprüfungsbericht des Baureglements vorliegt, wird der Gemeinderat Reute eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung durchführen und anschliessend die Volksdiskussion lancieren.

Vernehmlassungen
Wiederum gab es einige Vernehmlassungen zu bearbeiten. Der Gemeinderat Reute hat zur neuerlichen Steuergesetzrevision 2010 ausführlich Stellung genommen. Grundsätzlich befürwortet er die Steuergesetzrevision, die den Mittelstand entlasten soll. Die Entlastungen gehen dem Gemeinderat Reute jedoch zu wenig weit, er schlägt deshalb vor, dass nicht nur die steuerbaren Einkommen bis 60’000 Franken entlastet werden sollen, sondern die steuerbaren Einkommen bis 90’000 Franken auch.

Um die finanziellen Mittel dafür bereit stellen zu können, schlägt der Gemeinderat dem Departement Finanzen vor, keine weiteren Entlastungen von hohen steuerbaren Vermögen vorzunehmen.

In der gleichen Sitzung nahm der Gemeinderat Reute zum kantonalen Energiekonzept und dem Massnahmenplan Luftreinhaltung Stellung. Der Gemeinderat Reute befürwortet die Fokussierung der Energiepolitik des Kantons auf fünf Schwerpunkte und auch den Zeitrahmen bis 2015.

Die Schwerpunkte Verminderung der Elektrizitätsverbrauch und Steigerung der erneuerbaren Energien im Wärmebereich könnte noch besser gefasst werden, dass heisst die Ziele in diesen Bereich könnten höher gesteckt werden.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 13.06.2008 - 11:57:00