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Neues Zuhause für Fahrende?

Herisau. Die Meinungen der Herisauer über einer Gruppe von Fahrenden beim Sportzentrum sind geteilt.

Nachdem bereits im Juli eine Gruppe von Fahrenden ausnahmsweise im Kreckel hinter dem Sportzentrum hausen durfte, hat nun eine Mitarbeiterin des Sportzentrums einer weiteren Gruppe ohne Bewilligung des Gemeindepräsidenten die Erlaubnis gegeben, sich im Kreckel niederzulassen.

Die Gruppe durfte im Juli in Herisau logieren, da der für Fahrende vorgesehene Platz im Thurgau unter Wasser stand. Diesmal ist es den Fahrenden jedoch eigentlich nicht erlaubt. Abklärungen, wie es weitergehen soll, sind am Laufen.

Ungewohnte Gäste
«Für die Bewohner in Herisau ist es ungewohnt, wenn Fahrende auf Plätzen im Dorf hausen», berichtet Willi Bösch von den Liegenschaftenverwaltungen Herisau. «Störend sind die Abfälle, welche die Fahrenden verursachen und die grossen Hunde. Es ist einfach ein Kommen und gehen, was als sehr unangenehm empfunden werden kann», so Bösch.

«Die Fahrenden stören mich nicht»
appenzell24.ch erkundigte sich bei einigen Anwohnern. Diese fühlen sich im Grossen und Ganzen von den Fahrenden nicht gestört. «Bis jetzt haben uns die Fahrenden keineswegs gestört», sagt Dierika Bühler, Chefin des Restaurants und Hotels Sonnenfeld an der Kasernenstrasse. «Die Fahrenden, welche im Juli hier waren, kamen auch einige Male ins Restaurant Sonnenfeld essen. Wir können uns nicht beklagen», so Bühler.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 22.08.2007 - 12:57:00