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Neuer Gemeindeleiter für Katholisch Weinfelden

Weinfelden. Michael Mann wird ab Februar Gemeindeleiter der katholischen Pfarrei. Der 36-jährige Theologe ist verheiratet und Familienvater und derzeit in Einsiedeln als Seelsorger und administrativer Leiter tätig.

Domherr Theo Scherrer hat die katholische Pfarrei Weinfelden 28 Jahre geprägt. Unermüdlich war er in Weinfelden, aber auch auf Kantons- und Bistumsebene engagiert. Ende Januar 09 wird er pensioniert und hinterlässt seinem Nachfolger eine überaus lebendige Pfarrei.

Vielseitiger Theologe
Von Anfang an war klar, dass es schwierig würde, einen Priester als Nachfolger zu finden. Die katholische Kirchenvorsteherschaft hat in enger Zusammenarbeit mit dem Bistum Basel die Suche nach einem Nachfolger aufgenommen und auch Laienseelsorger in die Suche miteinbezogen. Die Kirchenvorsteherschaft freut sich nun, dass mit Michael Mann ein vielseitig interessierter und vielseitig ausgebildeter Theologe die Gemeindeleitung ab Februar 09 übernehmen wird, der für diese Aufgabe beste Voraussetzungen mitbringt. So hat er neben dem Theologiestudium in Bonn und Berkeley und einem Jahr Lehramtsstudium auch verschiedene Weiterbildungen im Bereich Teamentwicklung sowie Kommunikations- und Mentaltraining besucht. In all diesen Bereichen sammelte er in den letzten Jahren auch berufliche Erfahrungen, seit fünf Jahren nun als Pastoralassistent im Bistum Chur. Dort hat er zudem die Ausbildung zum Gemeindeleiter absolviert, derzeit ist er in Einsiedeln Administrativer Leiter der Pfarrei.

Priester wird noch gesucht
Mit Michael Mann zusammen wird auch seine Familie nach Weinfelden ziehen. Er ist verheiratet und freut sich auf die Geburt des zweiten Kindes, das voraussichtlich im Juli zur Welt kommen wird. Die Kirchenvorsteherschaft ist sich bewusst, dass ein Wechsel in der Gemeindeleitung von einem Priester zu einem Laienseelsorger auch für die Gemeinde eine Herausforderung bedeutet. Kirchenpräsident Thomas Merz-Abt ist allerdings überzeugt, dass der Wechsel auch eine Chance sein kann. Ein Familienvater in der Gemeindeleitung kennt die Lebenssituation von Familien auch aus eigener Erfahrung und kann andere Perspektiven in die Seelsorge einbringen. Auch seine Erfahrung als Teamentwickler und Kommunikationstrainer sieht die Behörde als ausgezeichnete Basis für die Führungsaufgabe in der Gemeinde. Zudem wird die Kirchenvorsteherschaft nun, erneut in Absprache mit dem Bistum, auch einen Priester suchen, der für spezifisch priesterliche Dienste in der Pfarrei tätig sein wird.

ThurgauThurgau / 30.06.2008 - 07:35:00