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Neue Linienführungen für umstrittene Strassen

Weinfelden/TG. Der Thurgauer Grosse Rat hat am Mittwoch mit der Beratung des neuen kantonalen Richtplans begonnen.

Dabei zeichnete sich ab, dass die geplante Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS) und die strategischen Arbeitszonen Diskussionsstoff liefern werden.
 
Die Detailberatung hat am Mittwoch erst begonnen. Dabei beantragte SVP-Kantonsrat Stefan Tobler, das Kapitel «Ortsbildschutzgebiete» nicht zu genehmigen. Er wehrte sich dagegen, neue Ortsbildschutzgebiete zu schaffen. Der Antrag scheiterte mit 61 zu 33 Stimmen.
 
«Strassenschlacht» steht noch bevor
 
Die Grünen kündigten für die weitere Beratung einen Rückweisungsantrag für das Unterkapitel «motorisierter Verkehr» an. Die Mehrheit der Sprecher der anderen Fraktionen machten aber bereits klar, dass sie diesem Antrag nicht folgen werden.
 
Im Mittelpunkt dieser zu erwartenden Auseinandersetzung stehen die unterschiedlichen Vorstellungen zur BTS – der ehemaligen T14. Die BTS von Bonau bis Arbon verläuft im neuen Richtplan über weite Strecken auf dem Trassee der heutigen Thurtal-Strasse.
 
Wo sie das bisherige Trassee verlässt, verläuft sie neben den bestehenden Bahngeleisen. Eingeplant wurden mehrere enge örtliche Umfahrungen. Weinfelden soll mit Hilfe eines Tunnels durch den Ottenberg umfahren werden.
 
Gegenvorschläge
 
Andere Vorschläge zur Linienführung haben die Grünen (GP) zusammen mit den Umweltverbänden sowie die Grünliberalen (glp). Der GP-Vorschlag sieht vor, die neue BTS noch weitergehend auf dem ausgebauten, bestehenden Trassee zu führen.
 
Umfahrungen sollen zudem einige Gemeinden vom Durchgangsverkehr befreien. Auf einen Ottenberg-Tunnel wollen die Grünen verzichten. Die glp wiederum will mit einem – allerdings in eine andere Richtung verlaufenden – Ottenbergtunnel die BTS vor Weinfelden mit der A7 verbinden.

ThurgauThurgau / 18.11.2009 - 13:04:32