• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Neue Linienführung Kantonsstrasse

Am 14. September 2010 hat sich das Stadtparlament von Arbon einstimmig hinter eines der wichtigsten Projekte für die Stadtentwicklung von Arbon gestellt: die Neue Linienführung Kantonsstrasse (NLK). Am 28. November 2010 stimmt die Arboner Bevölkerung über den Projektkredit von rund 13.12 Mio. Franken ab.

Bei einem Ja kann Arbon seine Altstadt und die Quartiere vom Durchgangsverkehr befreien und die Entwicklungsgebiete für neue Nutzungen erschliessen. Gleichzeitig ist die NLK eine Grundlage zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs und des Velo- und Fussverkehrs. Mit seinem Entscheid, der Bevölkerung den Projektkredit zu unterbreiten, hat nach dem Stadtrat auch das Parlament seinen Willen bekräftigt, die einmalige Chance für die Weiterentwicklung von Arbon zu ergreifen.

Mit der NLK kann Arbon die heutige belastende Verkehrssituation in der Altstadt und in den Quartieren lösen und die Mobilität neu anlegen. Von der verbesserten Lebensqualität wird die ganze Arboner Bevölkerung profitieren. Künftig soll die heutige Kantonsstrasse vom Stahelplatz bis zur Seestrasse (Steinach) auf der anderen Seite der Bahnlinie Romanshorn-Rorschach verlaufen.

Das reduziert den Durchgangsverkehr durch die Altstadt massiv. Im Gebiet zwischen Altstadt, Stahelplatz, Rebenstrasse und dem Bahnhof entstehen neue Freiräume für die Bevölkerung; die Wohnqualität steigt. Im Dreieck Saurer WerkZwei–Rosengarten–Metropol schafft die NLK eine städtische Drehscheibe, die auch einen neuen Bushof gegenüber dem SBB-Bahnhof umfasst. Mit der Erschliessung von Hamel-Areal und Saurer WerkZwei werden neue Nutzungen ermöglicht.

Bund, Kantone und Dritte übernehmen Dreiviertel der Kosten
Die Gesamtkosten der NLK belaufen sich auf 58 Mio. Franken. Dank Beiträgen von Bund, Kantonen und Dritten wird die Stadtkasse stark entlastet. Als wichtigste Nutzniesserin der NLK muss die Stadt Arbon weniger als einen Viertel tragen. Möglich ist dies, weil die NLK als Teil des Agglomerationsprogramms St. Gallen / Arbon-Rorschach vom Bund so positiv beurteilt wird, dass mit dem maximalen Bundesbeitrag von 17 Mio. Franken gerechnet werden darf.

Medienmitteilung Ein Flyer informiert die Arboner Bevölkerung diese Tage über den aktuellen Stand der NLK. Ende Oktober 2010 bieten eine öffentliche Ausstellung und Informationsveranstaltungen erneut die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und den Projektverantwortlichen Fragen zu stellen. Die Detailinformationen dazu folgen.

ThurgauThurgau / 15.09.2010 - 08:58:54