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«Neue Linienführung Kantonsstrasse» kommt voran

Arbon. Das Projekt «Neue Linienführung Kantonsstrasse» nimmt Gestalt an.

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Das Verkehrskonzept wird schrittweise zu einer attraktiven innerstädtischen Verbindung weiterentwickelt.

Seit Juni wurde hauptsächlich am Abschnitt Stahelplatz bis Rebenbrücke gearbeitet. Die Strasse kann in diesem Abschnitt überdeckt werden. Der Stahelplatz wird dadurch attraktiver und sicherer. Für die Landquartstrasse haben die Projektverantwortlichen und die IG Landquartstrasse ein Vorprojekt ausgearbeitet. Bis im Juni 2009 soll für alle Strassenabschnitte ein Bauprojekt vorliegen. Der Baubeginn für die «Neue Linienführung Kantonsstrasse» ist Ende 2011 geplant. Ausserdem startet der Stadtrat 2009 das Projekt «Lebensraum Altstadt».

Die Neue Linienführung Kantonsstrasse ist das Schlüsselprojekt für die Zukunft der Stadt Arbon. Sie entlastet Altstadt und Wohnquartiere vom Durchgangsverkehr. Zudem erschliesst die leistungsfähige innerstädtische Verbindung das Königareal und das Saurer WerkZwei. Ende November 2007 haben die städtischen und kantonalen Behörden über die verkehrstechnische Machbarkeit informiert. Der Auftrag für die weitere Arbeit lautete: Die Strasse muss bestmöglich in die bestehende Stadt eingebettet sein. Das bringt den Anwohnerinnen und Anwohner zusätzliche Verbesserungen.

Überdeckung und attraktiver Stadtplatz
Eine Schlüsselstelle in der Neuen Linienführung Kantonsstrasse ist der Abschnitt Stahelplatz bis Rebenbrücke. Hier wird die Strasse überdeckt. Das schützt die Bewohnerinnen und Bewohner der Friedenstrasse vor Verkehrslärm. Gleichzeitig schafft die Überdeckung im Bereich der heutigen Böschung eine Vorzone und damit zusätzlichen Lebensraum. Zugleich werden so die Voraussetzungen realisiert, um allenfalls später auch die Bahn zu überdecken. Die Kantonsstrasse ist so angelegt, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer den Stahelplatz umfahren. Als Stadtplatz wird er dadurch vom Durchfahrtsverkehr entlastet und wird sicherer und attraktiver für den Langsamverkehr. Vom Stahelplatz aus führt künftig eine Baumallee in die Altstadt. Die Bebaubarkeit des Breitehofareals ist durch die angepasste Linienführung nicht eingeschränkt.

ÖV-Drehscheibe am Bahnhof
Mit der Neuen Linienführung Kantonsstrasse entsteht beim Bahnhof eine wichtige Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr (ÖV). Es ist vorgesehen, dass ein Ortsbus künftig den Bahnhof, die Altstadt und Ortsteile von Arbon miteinander verbindet und die Regionallinien ergänzt. Die Verantwortlichen prüfen mit der Fachkommission Stadtentwicklung und Verkehr zurzeit verschiedene Varianten. Das Angebotskonzept soll in den nächsten Monaten fertig gestellt werden. Danach wird der Standort des Busbahnhofs festgelegt und die geplante Unterführung am Bahnhof konkretisiert.

Verkehrsberuhigung an der Landquartstrasse
Mit der Neuen Linienführung Kantonsstrasse kann die heutige Verkehrsbelastung in der Landquartstrasse reduziert werden. Das Teilprojekt Landquartstrasse soll zudem die Sicherheit und Wohnqualität erhöhen. Die Stadt Arbon, die IG Landquartstrasse sowie Anwohnerinnen und Anwohner haben zwischen April und September 2008 ein entsprechendes Vorprojekt erarbeitet. Dieses sieht auf die einzelnen Abschnitte entlang der Landquartstrasse angepasste Massnahmen zur Verkehrsberuhigung vor. Der Stadtrat hat das Vorprojekt bereits genehmigt und den Auftrag für das Ausarbeiten des Bauprojekts erteilt.

«Lebensraum Altstadt» startet 2009
Die Altstadt Arbon ist heute von der Durchgangsstrasse stark belastet und erlebt tief greifende Veränderungen (Detailhandel, Wohnen). Die Neue Linienführung Kantonsstrasse eröffnet die Möglichkeit, den Lebensraum Altstadt aufzuwerten. Die Stadt will diese Chance zusammen mit den Betroffenen und der Bevölkerung Arbon nutzen. Das Projekt «Lebensraum Altstadt», das hauptsächlich die Themen Verkehr, Wohnen und Kulturraum Altstadt umfasst, wird 2009 in Angriff genommen. Die Sanierung und Neugestaltung von belasteten Altstadtgärten befindet sich zurzeit in der Umsetzung. Ebenfalls zum Projekt «Lebensraum Altstadt» zählt der Stadtrat die Sanierung und Umnutzung der St. Johannes Kappelle («Kappeli»). Diese soll bereits während der Untersuchung und Sanierung der Wandmalereien zu einem öffentlichen Begegnungsort werden.

Meilenstein Planauflage
Das Budget für die Neue Linienführung Kantonsstrasse liegt im bisherigen Kostenrahmen von 50 Mio. Franken. Bund, Kanton und Stadt werden sich die Gesamtkosten teilen. Die genaue Aufteilung der Kosten ist Bestandteil der nächsten Projektetappe. Das vollständige Bau- und Auflageprojekt für die Neue Linienführung Kantonsstrasse wird bis im Juni 2009 ausgearbeitet. Der Baubeginn ist Ende 2011 vorgesehen.

ThurgauThurgau / 02.12.2008 - 11:32:00