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Neue Horizonte öffnen

AR. Bereits zum siebten Mal findet am 8. November der nationale Tochtertag statt. Auch Firmen aus Ausserrhoden sind mit dabei.

Am Donnerstag, 8. November, ist es wieder soweit: Bereits zum siebten Mal haben Töchter die Möglichkeit anlässlich des nationalen Tochtertags einen Elternteil zur Arbeit zu begleiten. Am Tochtertag erhalten die Mädchen einen konkreten Einblick in das Arbeitsleben von ganz unterschiedlichen Berufen.

Einblick in verschiedene Berufe
Langfristiges Ziel des Tochtertages ist es, die nach wie vor bestehende Aufteilung der Berufe in typische Frauen- und Männerberufe und die damit verbundenen Laufbahnchancen und Lohndifferenzen auszugleichen. Zudem wählen die jungen Frauen ihre zukünftigen Berufe immer noch aus einem viel engeren beruflichen Spektrum als Knaben. Am Tochtertag sollen sie erfahren, dass ihnen eine ganze Palette von Berufen offen steht, auch in den traditionellerweise von Mädchen wenig beachteten Bereichen wie Mathematik, Naturwissenschaften und Technik.

Ausserrhoder Firmen machen mit
Die Töchter in Ausserrhoden haben am 8. November ebenfalls die Möglichkeit, einem Elternteil bei der Arbeit über die Schulter zu sehen und Interessantes über den Beruf der Mutter oder des Vaters zu erfahren. Die Rheinburg-Klinik in Walzenhausen, die Metrohm AG, die Geoinfo Herisau AG und die Cilander AG in Herisau sowie die Lignaplan Waldstatt AG in Waldstatt heissen Töchter anlässlich des siebten Tochtertages herzlich willkommen.

Die Lignaplan Waldstatt AG hat sich von Anfang an am Tochtertag beteiligt. «Es ist wichtig, dass die Mädchen die Möglichkeit bekommen, einen Einblick in verschiedene Berufe zu erhalten. Der nationale Tochtertag ist deshalb grundsätzlich eine gute Sache», erklärt René Traber, Mitinhaber und Personalchef der Lignaplan Waldstatt AG. Aus diesem Grund beteilige sich die Firma seit sieben Jahren am nationalen Tochtertag – und dies, obwohl es nicht einfach ist, die Mädchen während eines Tages sinnvoll zu beschäftigen. «Wir versuchen jeweils das Programm entsprechend zu gestalten. Jemandem nur bei der zeichnerischen und schriftlichen Arbeit über die Schulter zu sehen, ist nicht wahnsinnig interessant. Wir organisieren deshalb oft Baustellenbesuche. Das Feedback war bis jetzt positiv», so Traber.

Auch bei der Rheinburg-Klinik in Walzenhausen kommen Töchter am 8. November auf ihre Kosten. In der Rheinburg-Klinik erhalten die Mädchen laut Beat Voegeli, Kaufmännischer Leiter, die Möglichkeit, Einblick in verschiedene Berufe zu erhalten. Es gibt aber noch weitere Gründe, warum sich die Rheinburg-Klinik am nationalen Tochtertag beteiligt.

Voegeli erklärt: «Der Tochtertag ist eine Motivationskampagne für Mädchen. Dies aufgrund der Tatsache, dass für viele Mädchen die Vorstellung, ein Leben lang berufstätig zu sein, keineswegs selbstverständlich ist. Das wirkt sich negativ auf ihre Berufswahl aus. Der Tochtertag dient dazu, den Mädchen verschiedene Berufslaufbahnen näher zu bringen und sie zu motivieren, sich mit ihrer Berufausbildung auseinander zu setzen.»

Und was machen die Knaben?
Da die Mädchen der Mittel- und Oberstufe am 8. November vom Unterricht dispensiert sind, wird für die Knaben vielerorts ein spezielles Programm angeboten, um sich mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Geschlechterrolle, neuen Lebensentwürfen und so weiter auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen zum nationalen Tochtertag gibt es im Internet unter www.tochtertag.ch.


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Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 07.11.2007 - 15:54:00