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Neuanfang des FC Herisau?

Fussball. Zurzeit befindet sich der FC Herisau in der Meisterschaft auf dem 13. Platz. Wird der Verein in der Rückrunde den Abstieg in die 2. Liga verhindern können?

appenzell24.ch stellte dem Präsidenten des FC Herisau Marc Wäspi dazu einige Fragen.

Der FC Herisau befindet sich zurzeit in der Meisterschaft auf dem 13. Platz der Gruppe 3. Wie wollen Sie den Abstieg in die 2. Liga verhindern?
Marc Wäspi: Wir befinden uns noch nicht auf einem Abstiegsplatz. In letzter Zeit sind viele Korrekturen durchgeführt worden. Das neue Trainerduo hat wieder Motivation und Feuer in die Mannschaft zurückgebracht und dadurch ist auch die Spielfreude wieder da. In der vergangenen Zeit hat das alles gefehlt. Nun werden uns die guten Vorbereitungen, der Trainerwechsel und die Transfertätigungen in der Rückrunde helfen.

Warum wurde der ehemalige Trainer Giuseppe Gambino durch das neue Trainerduo René Brandenberger und Andreas Alder ersetzt?
Gambino, der rund viereinhalb Jahre Trainer der 1. Liga war, konnte die Mannschaft nicht mehr genügend motivieren und weiterbringen. Man sah keine Fortschritte mehr und das notwendige Feuer fehlte. Die Konsequenz, die der Verein zusammen mit Gambino zog, war ein Trainerwechsel. Wir haben uns aus mehreren Gründen für ein Duo entschieden. Ausschlaggebend ist, dass vier Augen mehr erkennen können als nur zwei. Gut daran ist auch, dass die beiden neuen Trainer absolut unterschiedliche Aufgabenbereiche, aber auch Charaktere inne haben. Andreas Alder ist Ausbilder und für den praktischen und physischen Aufbau der Mannschaft zuständig. René Brandenburgers ist der Motivator, der für die psychischen Angelegenheiten der Mannschaft verantwortlich ist. Ich bin mit dieser Kombination absolut zufrieden.

Haben Sie mit dem neuen Trainerduo auch schon Erfolge erzielt?
Die letzten drei Freundschaftspiele haben wir gewonnen. Schon jetzt ist erkennbar, dass von den beiden Trainern gute Arbeit geleistet wird. Auch das Traininglager Anfang Februar hat die Mannschaft wieder zusammengeschweisst. Dies wird sicherlich noch seine erfolgreichen Konsequenzen nach sich ziehen. Schlussendlich sieht man aber die wahre Leistung der beiden erst, wenn die Rückrunde wieder beginnt, also wenn die Sache wirklich ernst wird.

Welche Strategie wird jetzt verfolgt? Die vorige hat ja nicht wirklich gut funktioniert.
In der Vorrunde wurde der FC Herisau als Transfersieger bezeichnet. Mit Namen alleine ist aber absolut noch nichts getan. Wir sind deshalb momentan daran, gute Charaktertypen in die Mannschaft zu holen. Dazu zählt auch jüngere mit dem Verein verwachsene Spieler oben mitmischen zu lassen.

Welche Transfertätigkeiten haben in letzter Zeit stattgefunden?
Neben dem neuen Trainerduo René Brandenberger und Andreas Alder, das seit Dezember des vergangenen Jahres unter Vertrag ist, gab es noch weitere Neuverpflichtungen beim FC Herisau. Dazu zählen die Spieler Alessandro Callaci aus Bregenz, Joel Langenauer aus Kreuzlingen, Dominic Scheidegger, Christian Böhi und Ramon Bühler aus Gossau, Schlittler Thomas aus Wängi und Claudio Calliano, der gerade von einer Weltreise zurückgekehrt ist.

Das erste Spiel der Rückrunde ist gegen Küsnacht, den vorletzten in der Gruppe 3. Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Natürlich wird das Spiel gegen den FC Küsnacht am 1. März wichtig. Allerdings wollen wir uns nicht nur auf einen einzigen Gegner konzentrieren. Wir haben die ganze Rückrunde die Möglichkeit und Zeit, den Ligaerhalt zu sichern. Es ist deshalb wichtig, nicht nur das eine Spiel zu fokussieren.

Was sind nun die Ziele des FC Herisau für die Zukunft?
Der Trainerwechsel bedeutet einen Neuanfang für die Mannschaft. Der Ligaerhalt zum momentanen Zeitpunkt hat in der Mannschaft oberste Priorität. Wenn dies einmal in der Rückrunde erreicht wurde, kann es natürlich auch wieder nach oben gehen.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 27.02.2008 - 16:18:00