Nein zur Initiative «AHV-Alter senken»
Konjunkturabkühlung, massive Mehrausgaben und ein Milliardengeschenk an die IV setzen der AHV schwer zu. Die grösste Gefahr droht ihr aber von der gewerkschaftlichen Rentenaltersenkungs- initiative, die unbedingt abzulehnen ist.
Industrieverein und Gewerbeverband im Wortlaut:
Die Initiative der Gewerkschaften will das AHV-Alter auf 62 Jahre senken, was jährliche Mehrkosten von über 1.5 Milliarden Franken verursacht. Das führt die AHV noch mehr in die finanzielle Schieflage. Denn schon heute sind riesige Defizite absehbar. Die steigende Lebenserwartung und die niedrige Geburtenrate führen schon ab 2013 zu steigenden Defiziten im AHV-Fonds. Zusätzliche Milliardenausgaben ruinieren die AHV und gefährden künftige Renten.
Die jährlichen Mehrkosten müssen über höhere Lohnabzüge und Steuern bezahlt werden, und das zusätzlich zu den bereits absehbaren Mehrkosten für Arbeitslosenversicherung, Mutterschaftsversicherung, Invalidenversicherung und Krankenversicherung.
Die Senkung des AHV-Alters schadet allen. Die junge Generation wird zusätzlich belastet, vor allem junge Familien und Alleinerziehende. Die Rentner müssen höhere Steuern zur Finanzierung des Bundesanteils bezahlen. Die Initiative führt zur Zweiklassen-AHV. Heutige Frührentner müssen weiterhin lebenslange Rentenkürzungen hinnehmen. Künftige Frührentner bekommen die volle AHV bezahlt. Das ist ungerecht.
Die AHV-Initiative der Gewerkschaften ruiniert die AHV, belastet jeden und führt zu Missbrauch. Insgesamt schafft die Initiative mehr Probleme, als sie zu lösen verspricht. Sie ist deshalb abzulehnen.



























