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«Natur pur» im Schulhaus Müli

Herisau. Während der Sonderwoche der Schuleinheit Müli standen Workshops zur Vertiefung naturnaher Themen im Mittelpunkt.

«Herr Meili, können wir da noch bohren?» Die Schülerin gehörte zur Gruppe «Krach Schnägg» und hatte beim Besuch des Fotografen ein besonderes Werkstück vor sich: eine Flöte. In diesem Workshop wurden unter anderem Instrumente hergestellt und ausprobiert sowie das Lied «Chrüücht es Schnäggli» vertont – unter anderem mit dem Einsatz von Abfallkübeln.

Auf dem Platz vor dem Schulhaus versuchte derweil eine andere Gruppe, mit dem Velo oder Kickboard einen Geschicklichkeitsparcours möglichst einwandfrei hinter sich zu bringen: Diese Aktivität bildete eine Ergänzung zum Workshop «Brückenweg», in dem eine Tageswanderung zur Sitter stattgefunden hatte.

Konzert zum Abschluss
Die Primarschülerinnen und -schüler der Müli hatten aus einem Angebot von sieben «Natur-pur»-Programmen zwei auswählen dürfen. Vom Dienstagmorgen bis Mittwochmittag war die erste Runde der klassendurchmischten Workshops angesagt, von Donnerstagmorgen bis Freitagmittag die zweite.

Am Montag wurde zum Einstieg mit allen Kindern ein Postenlauf um das Schulhaus durchgeführt – mit Aktivitäten von Zielwurf bis Wäscheaufhängen. Am Nachmittag des ersten Tages fand für die Mittelstufe ein Geländespiel statt. Auch der Schlusspunkt am Freitagnachmittag wurde gemeinsam abgehalten: mit einem Besuch des Konzertes «Marius und die Jagdkapelle».

«Denken um die Ecke»
Prächtiges, vorsommerliches Wetter prägte die Workshops und die Stimmung. Die «Schule auf dem Bauernhof» brachte unter anderem das Schlafen im Stroh mit sich, die Schnitzeljagd das «Denken um die Ecke», wie es in der Kursbeschreibung hiess.

Die Zusammenarbeit und die geistige Beweglichkeit standen beim OL-Workshop im Mittelpunkt. Eine Gruppe wanderte zur Kristallhöhle Kobelwald, eine weitere ging den Geheimnissen des Baumes nach. Auch die Jüngsten der Schuleinheit Müli führten in den Tagen vor Pfingsten ein Spezialprogramm durch: Der Kindergarten hielt sich ebenfalls vorwiegend im Freien auf und vertiefte sich im Thema «Indianer». Während einige Kinder in der indianischen Haselnuss-Suppe rührten, beluden andere am nahen Bach ein Holzschiffchen. «Au, Frau Rech, meine Hose ist ganz nass.» Natur pur bedeutet, auch Ersatzkleider bereit zu haben.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 14.05.2008 - 08:16:00