Nationalrat: Loepfe ist bereits gesetzt
AI. Der einzige Innerrhoder Nationalrat Arthur Loepfe (CVP) tritt am 21. Oktober wieder an. Dass der 65-Jährige keine Herausforderer haben wird, ist so gut wie sicher.
Loepfe war vor seiner Wahl in den Nationalrat Innerrhoder Landammann (Regierungspräsident). Er gehört seit 1999 der grossen Kammer an. Dass Loepfe mit Gegenkandidaten zu rechnen hat, ist wenig wahrscheinlich. Rund einen Monat vor den Wahlen ist kein anderer offizieller Kandidat oder eine andere Kandidatin bekannt. Innerrhoden hat nur einen Nationalratsitz, darum ist die Wahl eine Majorzwahl.
Keine Gegenkandidaten gefunden
Die Gruppe für Innerrhoden (GfI) fand niemanden, der gegen Loepfe antreten wollte. Die SVP versprach bei ihrer Gründung 1995 zwar, sie werde in Zukunft reine Bestätigungswahlen verhindern, doch knapp einen Monat vor den Wahlen wird sie wohl niemanden mehr nominieren. Co-Präsident Emil Mock bestätigte dies auf Anfrage.
Ivo Bischofberger bereits seit April gesetzt
Einen neuen Ständerat hat Innerrhoden schon: Die Landsgemeinde wählte am 29. April den 48-jährigen Kantonsgerichtspräsidenten und Rektor des Gymnasiums Appenzell Ivo Bischofberger (CVP) zum neuen Ständerat. Bischofberger ersetzt Carlo Schmid (CVP), der nach 27 Jahren in der kleinen Kammer zurücktrat.



























