Nat Su Quartet, Crazy Diamond und Heinz de Specht
Frauenfeld/TG. Anfang Mai tritt das Nat Su Quartet, Crazy Diamond und Heinz de Specht im Eisenwerk auf.
«Spiralartige Kaskaden, sich immer höher hinaufschraubend, darauf eine kurze Pause, die der Altsaxofonist – die Augen geschlossen, den Körper zu äusserster Konzentration angespannt – nutzt, um neuen Atem zu schöpfen und dann jäh ins tiefe Register zu springen, wo die Keimzelle eines neuen Melodiebogens entsteht, der zuerst über das furiose Zischen und Donnern des Schlagzeugs, die pulsierenden Vibrationen des Kontrabasses und die irisierend-mysteriösen Harmonien des Klaviers hinwegzuschweben scheint, um schliesslich zu einem Teil eines klanglich-kinetischen Geschehens zu werden, das einen einhüllt und mitreisst und umwogt und in eine magische Welt katapultiert, in der die Gesetze der Gravitation ausser Kraft gesetzt sind.» Das schrieb der keineswegs leicht aus dem Häuschen zu bringende Jazzkritiker Tom Gsteiger unter dem schönen Titel «Rausch ohne Kontrollverlust», nachdem er die Live-Präsentation der jüngsten CD des Altsaxofonisten Nat Su und seiner Band gehört hatte. Dann fügte er dem langen noch einen kurzen, mit Ausrufezeichen versehenen Satz hinzu: «Nat Su ist Weltklasse!»
Jetzt gibt es ihn, der Lee Konitz seinen musikalischen Ausgangspunkt nennt und Dave Liebman als Lehrer hatte, mit seinem wunderbar harmonierenden Quartett in Frauenfeld zu erleben: Anspruch und Vergnügen zugleich.
Theater im Eisenwerk, Industriestrasse 23, 8500 Frauenfeld
Vorverkauf: Touristservice Frauenfeld 052 721 99 26, HM Music: 052 722 44 33
Crazy Diamond – A Pink Floyd Tribute
Im Sommer 2001 wird die Band Crazy Diamond ins Leben gerufen. Der Musik von Pink Floyd wird damit in der Schweiz neues Leben eingehaucht.Bereits im September 2003 spielen Crazy Diamond ihr erstes Open Air. 1500 Zuschauer stimmen während des Abends zu den Songs von Shine on you crazy diamond oder Wish you were here ein. Schnell schafft sich die Formation durch ihre spektakulären Auftritte einen guten Namen.
Ein eigens für Crazy Diamond in Flüelen organisiertes, multimediales Konzert lockt 3500 Fans aus der ganzen Schweiz an. Im April 2006 spielten Crazy Diamond vor 1200 Fans im Volkshaus Zürich, im Sommer 07 vor gut 2500 Personen am Zürifäscht. Kein Zweifel: Es gibt heute nach wie vor ein grosses Bedürfnis nach Pink Floyd. Crazy Diamond füllt dieses Vakuum. Ganz in diesem Sinne folgen die Musiker den Spuren von Waters, Gilmour & Co und lassen den floydianischen Mythos weiterleben. Auch im Eisenwerk: Brick by brick, stone by stone. The show must go on!
Saal im Eisenwerk, Industriestrasse 23, 8500 Frauenfeld
Vorverkauf: Touristservice Frauenfeld 052 721 99 26, HM Music: 052 722 44 33, www.ticketcorner.ch
Heinz de Specht: Macht uns fertig!
Nach rund hundert Auftritten mit «Lieder aus der Vogelperspektive» attackieren Heinz de Specht mit ihrem neuen Programm die Kleinstadien der Schweiz. In der Hoffnung, dass sich das Publikum diesmal standhafter zur Wehr setzt, heisst das neue Motto «Macht uns fertig!».
Heinz de Specht präsentieren in ihrem zweiten abendfüllenden Liederprogramm musikalische Kurztherapien und plausible Lösungen für sämtliche Missstände unserer Zivilisation. Aus dem Blickwinkel des Alimente zahlenden Homo Technicus auf der gepflegten Kloschüssel erklären die drei Multiinstrumentalisten, wie die Sterne tatsächlich stehen. Endlich wird auch die Schuldfrage der im Tumbler verschollenen Socken geklärt und eine schlüssige Definition geliefert, wo aus streng psychiatrischer Sicht die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn liegt.
Vorstadttheater im Eisenwerk, Frauenfeld
Nur noch wenige Plätze an der Abendkasse erhältlich



























