Nachwuchs bei den Trauerschwänen
Wil/SG. Gefiederter Nachwuchs im Stadtweier: Nach einer Brutzeit von rund 40 Tagen sind am 22. März zwei junge schwarze Trauerschwäne geschlüpft.
Nebst zahlreichen Enten verschiedenster Arten ziehen seit 1985 auch schwarze Trauerschwäne im Wiler Stadtweier majestätisch ihre Bahnen. Das erste Paar hatte Georges Amstutz vom Hotel Schwanen respektive vom heutigen «swan21» damals der Stadt Wil übergeben, nachdem er die schwarzen Schwäne zu seinem 45. Geburtstag geschenkt erhalten hatte.
In den Jahren 2007 und 2008 war in Wil Schwanen-Nachwuchs zu verzeichnen gewesen – der Bestand stieg von zwei auf drei und schliesslich auf fünf Tiere im vergangenen Jahr an. Nun kann die Statistik erneut nachgeführt werden: Am 22. März 2009 sind am Stadtweier wiederum zwei Jungschwäne geschlüpft und erkunden nun als flauschige, graue Knäuel Wasser und Uferzone.
Ursprünglich aus Australien
Im Jahr 2007 war der Schwanen-Nachwuchs Ende Juni zur Welt gekommen. Dass Trauerschwäne so wie jetzt im Winter brüten, kommt gelegentlich vor – die Tiere fallen dann gleichsam in ihren alten Jahreszeiten-Rhythmus zurück: Trauerschwäne stammen ursprünglich aus Australien. Der Trauerschwan ernährt sich überwiegend von Wasserpflanzen und Algen, die er mit seinem langen Hals und dem leuchten rot gefärbten Schnabel «gründelt».



























