Nach verpasstem Start in die Niederlage
Volleyball. Im Direktduell um den vierten Tabellenplatz unterliegen die Appenzeller 1.-Liga-Damen im Heimspiel Züri Unterland mit 1:3 Sätzen.
Die Appenzeller Bärinnen starteten unmotiviert in den ersten Satz. Schon zu Beginn schlichen sich eine Reihe von Eigenfehler ein, welche den Gegner eine schnelle 7:13-Führung erlaubten. Die Zürcher Unterländerinnen brachten die Bärinnen mit einem stabilen Block sowie guten Angriffen unter Druck. Die Gäste spielten nicht übermächtig, doch stimmte in der Feinabstimmung der Appenzellerinnen noch wenig zusammen. Trainer Sascha Messmer versuchte mit Auswechslungen das Spiel in eine neue Richtung zu leiten, was dann auch gelang. Die erste erfolgreiche Verteidigung am Netz löste bei den Appenzellerinnen den Knoten und sie starteten zur Aufholjagd. Die Anzeigetafel zeigte bereits 14:23 an. Wie verwandelt diktieren nun die Einheimischen das Spielgeschehen. Mit guten Serviceleistungen buchten sie wichtige Punkte. Züri Unterland sah sich gezwungen, beide Time-Outs in Anspruch zu nehmen, um nicht überfahren zu werden. Zwei individuelle Fehler am Netz entschieden den spannenden Endspurt zugunsten der Gäste: 22:25.
Knappe Entscheidungen
Mit Änderungen in der Aufstellung legten die Appenzellerinnen im zweiten Satz los. Die Gäste agierten mit guten Aktionen am Netz, das Heimteam reagierte mit starken Verteidigungen. Beide Mannschaften kämpften Punkt um Punkt, wobei die Appenzellerinnen die wichtigen Punkte nach den langen Ballwechseln sammelten. Somit hatten sie schlussendlich die Nase vorne und sicherten sich den zweiten Satz (25:23).
Auch der 3. Durchgang war ausgeglichen, wobei die Bärinnen zunehmend am Block der Zürcherinnen hängen blieben. Unstimmigkeiten auf Seite der Heimmannschaft führten dazu, dass sie leicht in den Rückstand gelangen. Doch abermals setzen sie durch ihre guten Anspiele die Gastmannschaft unter Druck. Jedoch reichte es auch in diesem Satz nicht aus, den Rückstand wett zu machen. Die Züricherinnen gewannen erneut mit 22:25.
Zu grosse Hypothek
Während die Zürcherinnen weiterhin ihr Spiel durchzogen und am Netz klar überlegen auftraten, versuchten die Einheimischen mit Hin- und Zurückwechsel im Spiel zu bleiben. Zusenhends schwanden die Kräfte beim Heimteam. Die Zuschauer spürten, dass die Luft draussen war. Der verpasste Start und ein Satzverlust gleich zu Beginn des Spiels waren am Ende eine zu grosse Hypothek, um gegen einen gleichwertigen und motivierten Gegner zu bestehen. Die abgeklärten Zürcherinnen liessen sich den Sieg nicht mehr nehmen und brachten den Satz mit 18:25 sicher nach Hause.



























