Nach Sprung von der Mittleren Brücke im Rhein ertrunken
Basel/BS. Bei der Person, die letzten Sonntag vor den Augen zahlreicher Passanten im Rhein verschwand und trotz sofort aufgenommener intensiver Suche nicht mehr gefunden werden konnte, handelt es sich um einen 28-jährigen Asylbewerber aus dem Irak. Seine Leiche ländete am Mittwoch morgen im Rechen des Kraftwerkes Kembs.
Die gestern beim Kraftwerk Kembs unterhalb von Basel geländete Leiche konnte mittlerweile anhand der Fingerabdrücke eindeutig identifiziert werden. Es handelt sich dabei um einen 28-jährigen, in Basel wohnhaft gewesenen Asylbewerber aus dem Irak.
Der Verunglückte hatte am Sonntagnachmittag beobachtet, wie Badende verbotenerweise von der Mittleren Brücke in den Rhein sprangen. Das wolle er auch, erklärte er seinen beiden Begleitern, zog seine Schuhe aus und hechtete über die Brüstung in den Rhein. Beim Aufprall muss sich der von seinen Bekannten als guter Schwimmer bezeichnete Mann verletzt haben. Er tauchte nochmals kurz auf, rief um Hilfe und verschwand in den Fluten.
Der tragische Tod des Mannes zeigt einmal mehr auf, dass das Verbot, von den Rheinbrücken zu springen, keine Schikane ist. Denn Geschiebe und treibende Gegenstände sorgen für eine stetig wechselnde Wassertiefe, so dass es durchaus passieren kann, dass man nicht ins Wasser, sondern etwa auf einen unter der Wasseroberfläche treibenden Ast prallen kann.



























