Nach Rodelunfall verstorben
Interlaken/BE. In Interlaken ist am Montagmittag eine Touristin beim Rodeln schwer verletzt worden und musste ins Spital geflogen werden, wo sie kurz darauf verstarb.
Am Montag, 19. Juli 2010, kurz vor 1300 Uhr, wurde auf der Rodelbahn an der Heimwehfluh in Interlaken eine 26-jährige Touristin aus Pakistan schwer verletzt. Die Frau hatte einen Rodel bestiegen und liess sich zu Tal tragen. Ein nachfolgender Rodler hatte plötzlich den leeren Rodel vor sich und stiess diesen mit zur Talstation, wo Angestellte der Rodelbahn sofort aufmerksam wurden und sich dadurch alarmiert auf die Suche nach der Rodlerin machten. Diese konnte schwer verletzt neben der Rodelbahn, in einem Gebüsch liegend, aufgefunden werden.
Sofort begannen die Angestellten mit der Reanimation der Verunfallten. Sie wurde schliesslich mit einem Helikopter der REGA aus dem steilen Abhang geborgen und ins Spital geflogen. Dort ist sie kurze Zeit später den Verletzungen erlegen. Zur Betreuung von Angehörigen wurde das Care-Team Kanton Bern beigezogen. Die näheren Umstände des Unfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.



























