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Musik für alle Erst- und Zweitklässler

AR. In Ausserrhoden wird die elementare Musikausbildung in den Stundenplan der 1. und 2. Klasse integriert. Höhere Subventionen für den Instrumentalunterricht wurden abgelehnt.

Das Volk sprach sich mit 6878 zu 5194 Stimmen gegen die Initiative «Musikunterricht für alle» aus, hiess aber einen weniger weit gehenden Gegenvorschlag der Regierung mit 5905 zu 5604 Stimmen knapp gut. Die Stimmbeteiligung betrug 35,35 Prozent.

Mit der Ablehung der Musikschul-Initiative und der Annahme des Gegenvorschlags setzten sich Regierung, Kantonsrat und FDP durch. Somit wird die musikalische Grundschule als kostenloses Angebot in den Schulplan integriert.

Für die zweite Forderung der Initianten, höhere Subventionen für den Instrumentalunterricht, hatte die Mehrheit der Stimmberechtigten kein Musikgehör. Der Instrumentalunterricht wird damit von den Musikschulen zu den gleichen Tarifen wie bisher angeboten.

Reaktion auf Sparpaket
Die Musikschul-Initiative war Ende 2004 mit 3286 Unterschriften eingereicht worden. 300 Unterschriften hätten genügt. Die Initiative war die Reaktion, vornehmlich der Linken, auf das Ausserrhoder Sparpaket: Das Parlament hatte den Kantonsbeitrag an die Musikschulen auf jährlich 460 000 Franken halbiert.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 17.06.2007 - 13:48:00