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«Müller-Thurgau» Weine wieder im Trend

Frauenfeld/TG. An der «Müller-Thurgau»- Weinprämierung des Branchenverbands Thurgau Wein wurden 57 Weine eingereicht. Vier wurden mit Gold und zehn mit Silber ausgezeichnet.

Der «Müller-Thurgau» habe als Riesling × Silvaner eine lange Tradition, erklärte Werner Deppeler, Schinznach, anlässlich der Diplomfeier an der Thurgauer Frühjahrsmesse. Deppeler amtete als technischer Leiter der siebenköpfigen Jury. Werner Deppeler bezeichnete die eingereichten «Müller-Thurgau»-Weine als facetten- und bouquetreich, mit einem guten Körper und einem guten Abgang. Die Qualität der eingereichten Weine sei sehr gut und ohne Fehler. Erfreulich sei, dass die «Müller-Thurgau»-Weine eine eigentliche Renaissance erlebten und von jüngeren Weingeniessern wieder entdeckt worden seien und als «trendig» gälten.

Othmar Lampert, Präsident des Branchenverbands Thurgau Wein, stellte fest, dass von den rund 266 Hektaren Weintraube-Fläche im Thurgau die Weissweinsorte «Müller-Thurgau» nach dem roten Blauburgunder das zweitwichtigste Gewächs sei. In Thurgauer Rebgebieten seien etwas über 60 Hektaren mit der Sorte «Müller-Thurgau» bepflanzt.

Identifikation mit Thurgauer Weinen
«Mit Stolz und Freude können wir heute unsere Thurgauer Weine unseren Gästen aus nah und fern empfehlen», sagte Rainer Britt, Präsident Gastro Thurgau und Vorsitzender des Projekts Schlaraffenland Thurgau. Mit den edlen Tropfen von verschiedenen Thurgauer Weingebieten identifizieren sich die Thurgauer Gastronomen mit dem schönen Kanton Thurgau und zeige den Gästen aus nah und fern, dass sie gewillt seien den Thurgau mit seinen vielseitigen Produkten kulinarisch zu pflegen und zu fördern.

Es mute fast schon als Landesverrat an, wenn an einem Apéro kein Thurgauer Wein ausgeschenkt werde, insbesondere der «Müller-Thurgau», sei mit seinem Namen alleine schon Werbung für das Schlaraffenland Thurgau.

Die diplomierten Weine
Normale Kelterung: Gold: Neunforner im Abt Müller-Thurgau 2007, Rudolf + Heidi Engel, Elgg; Wygärtler Müller-Thurgau 2007, Herbert + Edith Roth, Weingarten; Schlattinger Chlosterschatz 2007, Schmid Weine, Schlattingen. Silber: Dettighofer Fröhlichshalde Müller-Thurgau 2007, Guido Häni, Dettighofen; Götighofer Türmli Wy Thurgauer Wysse 2007, August Löpfe, Buchackern; Engelwy Iselisberg Müller-Thurgau 2007, Markus Frei, Uesslingen; Müller-Thurgau Hüttwiler Renaissance 2007, Hans-Peter Wägeli, Buch; Frauenfelder Riesling x Sylvaner «Holderberg» 2007, Volg Weinkellerei, Winterthur; Neunforner Riesling x Silvaner «Junker Benedikt» 2007, Volg Weinkellerei Volg, Winterthur.

Auslesen /Spätlesen: Silber: Müller-Thurgau Auslese Hüttwilen 2007, Christian Jäger, Hüttwilen.
Süss- und Dessert Weine: Gold: Schlattinger Chlostergold Dessertwein 2006, Schmid Weine, Schlattingen. Silber: Amorino Wygärtler Müller-Thurgau 2007, Herbert + Edith Roth, Weingarten, Berlinger Müller-Thurgau Strohwein, Liselotte Füllemann, Berlingen, Sunnehalder Strohwein Müller-Thurgau, Rutishauser Weinkellerei AG, Scherzingen.

ThurgauThurgau / 30.03.2009 - 08:09:35