Müll-Problem in Schmiedgasse?
Herisau. Die Anti-Littering-Kampagne wird stark thematisiert. So finden einige Einwohner, dass es schlicht zu wenige Abfalleimer hat.
Auf www.herisau.ch beispielsweise meldet sich ein Anwohner der Schmiedgasse mit seinem ganz persönlichen Erlebnis. Er habe kürzlich an einem Montagmorgen einen «Döner Kebab» in seinem Briefkasten vorgefunden – offenbar hatte da ein Zeitgenosse den Unterschied zwischen Postsendung und Kehricht nicht (mehr) gekannt. «Ich wollte diesen Kebab dann in einem Abfalleimer entsorgen», schreibt der Mann oder die Frau von der Schmiedgasse, «fand aber keinen! Ich bin erst vor der evangelischen Kirche fündig geworden.»
Bei dem Vorfall scheint es sich um kein einmaliges Ereignis zu handeln. An der Schmiedgasse finde man «fast täglich Müll vor dem Haus», schreibt der anonyme Herisauer, «vom Kaugummipapier über Getränkeflaschen und Dosen bis Kebabreste und Pizzakartons.» Er wundere sich aber nicht darüber, dass die Jugendlichen ihren Abfall auf der Strasse liegen lassen, statt ihn sauber zu entsorgen, da es dort schlicht und einfach keine Abfalleimer habe. Selbst anständigen Jugendlichen sei es somit schlecht möglich, sich richtig zu verhalten.
Der Schreiber schliesst mit der Bitte an die Behöre, «einen oder lieber gar mehrere Abfallkübel zur Verfügung zu stellen in der Schmiedgasse unterhalb des Kebabladens.» Das, um die Gasse sauber zu halten und zu verhindern, dass sie «zu einer Slum-Gasse wird.»



























