
Mottbrand noch rechtzeitig erkannt
Zürich/ZH. Donnerstag, 11. Dezember 2014. In einem Wohngebäude an der Brunngasse im Stadtzürcher Kreis 1 ist in der Nacht auf Donnerstag zwischen zwei Stockwerken ein Mottbrand ausgebrochen. Durch die rechtzeitige und aufwendige Intervention der Feuerwehr konnte ein Vollbrand verhindert werden. Verletzt wurde niemand.
Um 6.54 Uhr am Donnerstagmorgen meldete ein Bewohner eines Gebäudes an der Brunngasse, dass er Rauch rieche. Die sofort ausgerückte Berufsfeuerwehr konnte bei einer ersten Kontrolle vor Ort jedoch keinen Brand und auch keine entsprechenden Spuren feststellen.
In der Folge durchsuchte sie die Liegenschaft sowie zwei Nachbarsgebäude mithilfe von Wärmebildkameras nach einem Brandherd. Schliesslich bemerkten die Feuerwehrleute, dass aus der scheinbar unversehrten Decke einer Wohnung im ersten Obergeschoss Glut rieselte.
Unbemerkt hatte sich dort während mehrerer Stunden ein grossflächiger Mottbrand ausgebreitet. Um Zugang zu allen Glutnestern zu erhalten, musste der betreffende Deckenabschnitt aufgesägt und das Isolationsmaterial entfernt werden. Erst dann konnte die Feuerwehr den Brand vollständig löschen und so eine weitere Ausbreitung im Altstadtgebäude verhindern.
Drei Personen wurden durch den Rettungsdienst vor Ort untersucht, mussten aber nicht hospitalisiert werden. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar, der Sachschaden dürfte mehrere 100 000 Franken betragen.
Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei abgeklärt. Im Einsatz stand neben Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst von Schutz & Rettung auch die Stadtpolizei Zürich.