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Molotow-Cocktail-Werfer ermittelt

Fällanden/ZH. Eine unbekannte Täterschaft warf Molotow-Cocktail's gegen das Asylantenwohnheim in Fällanden. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 2500 Franken. Die beiden Täter konnten ermittelt werden.

Einen ersten Anschlag verübten die beiden am Sonntagmorgen, 27. Mai 2007, kurz nach Mitternacht. Aus einer Distanz von rund 15 Metern warfen sie je einen Brandsatz Richtung Hausmauer. Dabei wurde die Fassade im Bodenbereich russgeschwärzt. Das Feuer konnte durch Bewohner mit einem Eimer Wasser gelöscht werden.

Um 23.30 Uhr erschienen sie wiederum vor dem Wohnheim und warfen nochmals zwei Brandsätze Richtung Hauseingang. Beide verfehlten jedoch ihr Ziel und verpufften ohne Schaden anzurichten auf dem Vorplatz. Die ausgerückte Feuerwehr Fällanden musste nicht mehr eingreifen.

Durch einen Besucher des Asylantenwohnheimes wurde ein 18-jähriger Bursche der Tat bezichtigt. Dieser Tatverdacht konnte aufgrund der polizeilichen Ermittlungen nicht erhärtet werden. Die weiteren Ermittlungen führten dann zu zwei Schweizern im Alter von 16 und 20 Jahren aus dem Bezirk Uster. Bei den polizeilichen Einvernahmen zeigten sie sich geständig die beiden Brandstiftungsversuche gemeinsam verübt zu haben.

Ein eigentliches Motiv konnten sie nicht nennen. Sie hätten die Bewohner des Wohnheimes erschrecken wollen. Gegen die beiden wird wegen versuchter Brandstiftung an die Staatsanwaltschaft bzw. die Jugendanwaltschaft See / Oberland rapportiert.

ZürichZürich / 18.07.2007 - 13:35:00