• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

«Moderne Biotechnologie hat grosses Potenzial»

Ermatingen/TG. Die nächste Sonderveranstaltung des Thurgauer Technologieforums findet am Mittwoch, 28. Oktober 2009, 17 Uhr, im Unternehmerforum Lilienberg statt.

Wenn wir Biotechnologie hören, denken wir zunächst an Medizin und Gentechnik. Oft ist damit auch eine gewisse Skepsis gegenüber dieser modernen Technologie verbunden. Dabei gibt es die ältesten Anwendungen der Biotechnologie, etwa in der Herstellung von Brot, Wein und Bier oder von Milchprodukten, schon seit 5000 Jahren. Damit ist auch gesagt, dass die Biotechnologie in den unterschiedlichsten Bereichen eine Rolle spielt, heute beispielsweise in Gesundheit und Ernährung, in Produktion und Umweltschutz. Und einig ist man sich darin, dass die Biotechnologie eine der grossen Zukunftstechnologien ist und dass in ihr über Wert steigernde Innovationen ein grosses wirtschaftliches Potenzial liegt.

Die Biotechnologie und ihre Anwendungsmöglichkeiten
Der Biologe Jürgen Ruff von LifeScience Education Consulting & Services (LECS), Konstanz, wird unter dem Titel «Moderne Biotechnologie im Alltag – Technik mit Tradition» zunächst einen Überblick geben über die Biotechnologie und ihre Anwendungsmöglichkeiten, gefolgt von vertieften Einblicken in verschiedene Bereiche. So wird Daniel Legler, Leiter des Biotechnologie-Institutes Thurgau (BITg), Kreuzlingen, über die Arbeit seines Institutes informieren, das sich mit anwendungsorientierter Grundlagenforschung zur Entstehung und Bekämpfung von Krebs befasst. Linda Thöny-Meyer, Abteilungsleiterin an der EMPA St.Gallen, wird darlegen, wie Biotechnologie in den Materialwissenschaften eingesetzt wird und wie Bakterien auch Kunststoff produzieren können. Josef Streif, Abteilungsleiter am Kompetenzzentrum für Obstbau Bodensee, Ravensburg, wird schliesslich aufzeigen, wie Obst nicht nur durch Kühlung, sondern auch mit technologischen Verfahren länger halt- und lagerbar gemacht werden kann.

Netzwerk der Lebenswissenschaften stellt sich vor
In den Ländern und Kantonen rund um den Bodensee gibt es viele Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die sich mit Biotechnologie und der Anwendung dieser Zukunftstechnologie befassen. Mit der grenzüberschreitenden Plattform «BioLAGO» werden sie vernetzt und besser sichtbar gemacht. Vorstandsmitglied Daniel Legler wird zum Abschluss das Life Science Network vorstellen. In der anschliessenden Diskussion werden Fragen beantwortet und es werden Informationen und Meinungen ausgetauscht. Dies kann beim abschliessenden Apéro weitergeführt werden.

ThurgauThurgau / 15.09.2009 - 09:45:19