«Modell, Naturgefahren – oder ecodriven?»

AR. Das kantonale Tiefbauamt von Appenzell Ausserrhoden präsentiert sich dieses Jahr mit interessanten Themen an der HEMA.

Am Innenstand mit dem Modell „A1-Anschluss Gossau Ost“ des Zubringers Appenzellerland sowie mit Infos zu den kantonalen Naturgefahrenkarten. Und im Aussengelände mit dem Eco-Drive-Simulationstruck.

Vom 24. – 27 September ist wieder HEMA-Zeit in Herisau. Das kantonale Tiefbauamt Appenzell Ausserrhoden ist auch dieses Jahr mit dabei: Mit neuesten Infos zum A1-Anschluss des Zubringers Appenzellerland im Gossauer Industriequartier, mit Beispielen der kantonalen Naturgefahrenkarten; und mit dem Eco-Drive-Truck mit sieben Fahrsimulatoren.

A1-Anschluss modelliert
Der Autobahnanschluss Gossau Ost ist seit langem in Planung. Er schliesst den Zubringer Appenzellerland resp. die Umfahrung Herisau an die A1 an. Gleichzeitig ermöglicht er den direkten Zugang aus dem Industriegebiet in Gossau auf die Autobahn. Basierend auf der Planung der Kantone Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen ist ein Architekturmodell entstanden, das die Streckenführung durch das Industriegebiet Gossau aufzeigt. Am Stand 124 können Interessierte einen Blick darauf werfen.

Hochwasser, Rutschungen oder Steinschlag?
Das kantonale Tiefbauamt befasst sich aber nicht nur mit strassentechnischen Gegebenheiten. Am zweigeteilten Stand informieren Fachleute über Naturgefahren und deren Einbezug in die kantonale Raumplanung. Denn Ausserrhodens Naturgefahrenanalyse ist abgeschlossen. Dabei werden Beispiele gezeigt von Gefahrenhinweiskarten für Gebiete ausserhalb sowie detaillierte Gefahrenkarten innerhalb der Baugebiete. Die Karten geben Auskunft über Gebiete, die gefährdet sind, beispielsweise durch Hochwasser, Rutschungen oder Steinschlag. Anhand dieser Karten kann geklärt werden, ob Schutzbauten oder Frühwarnsysteme nötig sind; oder wo gebaut werden kann und wo nicht. Sie dienen als Grundlage für die Planungsaufgaben der Gemeinden.

Mit Eco-Drive Fahrstil anpassen
Im Eco-Drive-Truck auf dem Aussengelände schulen ausgewiesene Experten auf sieben Fahrsimulatoren die Interessierten in der Eco-Drive-Fahrtechnik. Ermöglicht wird diese Attraktion durchs Mobilitätsmanagement im Verkehrsraum Herisau, zusammen mit der Energiestadt Herisau. Mit Eco-Drive sollen Besucherinnen und Besucher auf ihren Fahrstil sensibilisiert werden – und damit einen Teil zur Verkehrsberuhigung in Herisau beitragen. Denn mit der Eco-Drive-Fahrtechnik kann umweltfreundlicher, sicherer, wirtschaftlicher und entspannter gefahren werden. Die Kurzschulungen für jeden, der Autofahren darf, dauern jeweils etwa 20 Minuten.

Appenzell Ausserrhoden / 14.09.2009 - 10:15:23
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